Bundesjustizminister Buschmann äußert sich zurückhaltend zu Vorschlägen, wieder eine allgemeine Maskenpflicht einzuführen.
Der FDP-Politiker sagte der"Rheinischen Post", wolle der Staat etwa in Innenräumen Masken vorschreiben, müsse das evidenzbasiert und verhältnismäßig sein. Ob das der Fall sei, bespreche man, wenn alle Gutachten vorliegen. Der Sachverständigenrat soll am 30. Juni seine Stellungnahme zur Überprüfung der bisherigen Corona-Maßnahmen vorlegen. Das Infektionsschutzgesetz läuft zum 23. September aus.
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Montgomery, sagte den Zeitungen der"Funke-Mediengruppe", man könne schon jetzt die Nachfolgeregelungen definieren. Notwendig sei ein Instrumentenkasten aus Kontaktbeschränkungen, Impfen und Maskenpflicht. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bereits zum Maskentragen in Innenräumen aufgerufen.