Corona weltweit: Rekord-Inzidenz in Spanien. In Norwegen und der Türkei dominiert nun die Omikron-Variante.
impfen. Das Gesundheitsministerium folgt damit der Empfehlung eines Expertengremiums. Am Freitag hatten in Israel zunächst die Viert-Impfungen für Menschen mit einer Immunschwäche begonnen. Auch in Pflegeeinrichtungen für Senioren war der zweite Booster bereits erlaubt worden.
Das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv hatte vor einer Woche eine Studie zur vierten Impfung mit dem Biontech-Vakzin begonnen und teilte nun Zwischenergebnisse mit: Die Nebenwirkungen seien ähnlich wie nach der dritten Dosis. In den kommenden Tagen wolle man darüber informieren, inwieweit die Antikörper nach der vierten Dosis wieder ansteigen. Derweil kündigte das Gesundheitsministerium an, dass gegen das Coronavirus geimpfte Touristen vom 9. Januar an wieder nach Israel einreisen dürfen. Die Erlaubnis gelte nur für Einreisen aus Ländern, die nicht als Hochrisikogebiet eingestuft sind. Nach der Ankunft in Israel müssen Touristen für 24 Stunden oder bis zum Erhalt eines negativen PCR-Tests in Quarantäne. In Israel gelten als vollständig geimpft nur Menschen, bei denen nicht mehr als sechs Monate seit der zweiten Spritze vergangen sind, oder Menschen mit Booster-Impfung zur Auffrischung. Die Einreise ist auch für Genesene erlaubt. Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich, zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder massiv gestiegen. Gegenwärtig liegen sie bei etwa 5000 pro Tag. Die Regierung rechnet damit, dass sie bis Ende der Woche die 20 000 überschreiten. Nur etwa 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. 31 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen.Reisende nach Zypern müssen künftig zwei PCR-Tests machen - einen vor und einen unmittelbar nach der Einreise. Der erste PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Ankunft höchstens 48 Stunden alt sein. Wer keine Drittimpfung hat, muss zudem 72 Stunden nach der Ankunft noch einen Antigen-Schnelltest machen. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren, die Tests müssen selbst bezahlt werden. Das sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde Zyperns der Deutschen Presse-Agentur. Die neuen Maßnahmen gegen die Verbreitung der Omikron-Variante gelten von Dienstagabend 23 Uhr Ortszeit an sowohl für Geimpfte als auch Ungeimpfte. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf Zypern war in den vergangenen sieben Tagen rasant gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, waren am 2. Januar 3538 Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es noch 1925 Fälle gegeben. Die neuen Maßnahmen gelten vorerst bis zum 15. Januar. Dann will die Regierung in Nikosia die Lage erneut prüfen, hieß es.Zwei Kreuzfahrtschiffe haben kurz nach dem Jahreswechsel ihre Fahrten wegen Corona-Infektionen abgebrochen: Für dieund die mehr als 4000 Menschen an Bord ging die Reise wegen Corona-Fällen bei der Besatzung vorzeitig in Lissabon zu Ende. Das Kreuzfahrtschiffteilte das Unternehmen Aida Cruises mit, zwar hätten die erkrankten Crew-Mitglieder nur milde Symptome, die geplante Fahrt zu den Kanarischen Inseln könne man jedoch nicht fortsetzen. Die knapp 3000 Kreuzfahrt-Passagiere, zahlreiche von ihnen aus Deutschland, hatten drei Tage in Lissabon warten müssen und werden nun per Flugzeug nach Hause gebracht.teilte die Reederei mit, die Reise wäre für den Großteil der rund 2000 Passagiere ohnehin am Montag in Dubai planmäßig zu Ende gegangen. In Dubai hätten jedoch weitere Passagiere an Bord gehen wollen. Andere hätten von dort aus noch eine Anschlusskreuzfahrt gebucht. Beides sei nun nicht möglich. Das Unternehmen organisiere deshalb Rückflüge. US-Verteidigungsminister Austin positiv auf Corona getestet In den USA ist Verteidigungsminister Lloyd Austin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe milde Symptome der Erkrankung Covid-19 und folge den Anweisungen der Ärzte, sagte Austin. Er werde sich den Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC folgend die nächsten fünf Tage zuhause isolieren. Soweit möglich werde er in dieser Zeit an Besprechungen online teilnehmen. Er behalte alle Befehlsgewalt. Austin hat bereits die vollständige Corona-Impfung und einen Booster erhalten. Dank der Impfung verlaufe die Infektion mit milden Symptomen, erklärte er."Und ich bin dankbar dafür", sagte Austin. Die Corona-Impfung ist für das US-Militär eine Pflichtimpfung. Sein Team habe damit begonnen, alle Personen zu verständigen, mit denen er in der vergangenen Woche in Kontakt gekommen sei. Präsident Joe Biden habe er seit dem 21. Dezember nicht mehr persönlich gesehen, was mehr als eine Woche vor den ersten Symptomen gewesen sei, sagte Austin. Zuletzt sei er am Donnerstag im Pentagon gewesen, wo er nur mit wenigen Mitarbeitern zusammengekommen sei.Die SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit externem Inhalt angereichertIch bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter
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