Am zweiten Tag von „Das perfekte Dinner“ im Dreiländereck ist Karsten an der Reihe. Der hat sich ganz schön was einfallen lassen für seine Gäste – kann am Ende aber nicht alle überzeugen.
„Das perfekte Dinner“ goes savoir-vivre: Bereits seit vielen Jahren lebt der aus der Lüneburger Heide stammende Karsten mit seinem Lebenspartner Chris wie, nun ja, Gott in Frankreich – inklusive selbst renovierter Architektenvilla und einer überzeugend aufgeteilter Genießer-Strategie: Lebensart à la francais, einen solide-einträglichen Job als Daten-Spezialist bei der Schweizer Bahn und pragmatisches Einkaufen in Deutschland.
In Karstens Worten: „Das System optimal ausgenutzt.“ Nur eine Eigenschaft sieht er an sich noch typisch deutsch: „Ohne Kartoffeln lebt es sich nur halb so schön.“ Im heimischen Saint-Louis hat sich der selbst erklärte „Master of Desaster“ viel vorgenommen, zeigt sich entsprechend nervös, ist aber mit vielen erlesenen Zutaten ausgestattet.Für sein Menü nutzt er zwar „Zugekauftes“, wie Philipp kritisch bemerkt.
Vorspeise: Lachs-Spinat Roulade im Blätterteig begleitet von einem Kräuter-Balsamico-Salat mit kandierten Kernen Hauptspeise: Pêche du jour auf Süßkartoffelpüree mit Zitronengras, Ingwer und Kokosmilch, dazu frittierter Grünspargel mit buntem Wurzelgemüse„Nicht nur knusprig, sondern krachig“ Während Freund Chris für das „Drumherum“ zuständig ist und eine ästhetisch-minimalistische Deko für den Tisch zaubert, sieht sich Karsten unter ausführlichem „Schatzi“ und „Hasi“-Gurren als Koch in der Rolle eines Dirigenten: „Ich gebe den Ton an, alles andere soll sich magisch zusammenfügen.“
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