Ohne Alexander Zverev muss die deutsche Mannschaft in Bosnien-Herzegowina den Klassenerhalt im Davis Cup schaffen.
"Wir müssen uns top vorbereiten, unsere Hausaufgaben machen und auch an unser Leistungslimit herankommen, um hinterher sagen zu können, dass wir die Hürde überwunden haben und uns die Chance geben, 2024 wieder angreifen zu können", sagte der Bundestrainer, der sich optimistisch gab.Wie der traditionsreiche Wettbewerb dann im kommenden Jahr aussehen wird, ist noch unklar. Die Diskussionen um den einst so beliebten Davis Cup kochen derzeit wieder hoch.
Den jüngsten Anstoß lieferte der Schweizer Stan Wawrinka mit einem wenig freundlich gemeinten "Danke" aus Manchester an die Adresse von Ex-Fußballstar Gerard Pique und den Tennis-Weltverband ITF. Wawrinka, Champion von 2014, garnierte seine Botschaft vom Gruppenspielort der Finals mit einem Video, das eine gähnend leere Halle vor dem Duell zwischen den Eidgenossen und Frankreich zeigte. Zahlreiche prominente Köpfe stimmten in die Kritik ein.
Der Versuch von Pique und seiner Firma Kosmos, den altehrwürdigen Wettbewerb zu entstauben, war zuvor krachend gescheitert. 2018 hatte er für drei Milliarden Dollar und 25 Jahre den Zuschlag der ITF bekommen, die aber in diesem Januar dann die Notbremse zog und Kosmos wieder ausbootete. Ein Rechtsstreit mit einer Millionenforderung von Pique ist die Folge. Nun muss ein neues Konzept her. Viele Kritiker fordern eine Rückkehr zum traditionellen Modus mit echtem Heimspielcharakter.
Womöglich wird DTB-Präsident Dietloff von Arnim einen größeren Einfluss auf die Zukunft geltend machen. Am 24. September wird der neue Präsident des Weltverbands gewählt. Von Arnim, der den Umgang der ITF mit dem Davis Cup als "erschreckend" einstufte, tritt als einziger Herausforderer von Amtsinhaber David Haggerty in Cancun/Mexiko an.
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