Boris Becker hat den Davis Cup zweimal gewonnen. Er ist ein großer Fan des Wettbewerbs. Doch vom aktuellen Format hält er nichts.
Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat das aktuelle Format im Davis Cup deutlich kritisiert. „Leute, wer sich dieses Reglement ausgedacht hat, hat von Tennis keine Ahnung! Da muss schnell eine Änderung herbeigeführt werden, vielleicht auch zurück auf das alte Format mit Heim- und Auswärtsspielen“, sagte Becker im Eurosport-Podcast „Das Gelbe vom Ball“. Man habe dem Davis Cup durch die Modus-Änderung „die Seele genommen“, schimpfte der zweimalige Cup-Gewinner.
Becker hofft, dass es nach der Wahl des Weltverbands-Präsidenten in der kommenden Woche eine Reform des prestigeträchtigen Wettbewerbs gibt. Dann tritt der Präsident des Deutschen Tennis Bundes, Dietloff von Arnim, gegen Amtsinhaber David Haggerty aus den USA an. Haggerty hatte den Davis Cup in den vergangenen Jahren zusammen mit der Investmentfirma Kosmos mehrmals umgestaltet.
Aktuell laufen die Gruppenspiele der Zwischenrunde - meist in leeren Arenen. Das hatte zuletzt auch der Schweizer Stan Wawrinka kritisiert, indem er bei X, früher Twitter, ein Video aus Manchester gepostet hatte, auf dem kaum Zuschauer zu sehen waren. Die deutschen Tennis-Herren haben sich nicht für die Zwischenrunde qualifiziert. Sie kämpfen an diesem Wochenende in Bosnien-Herzegowina um den Verbleib in der Weltgruppe. Ohne den verletzten Alexander Zverev eröffnet Daniel Altmaier als deutscher Spitzenspieler um 12.00 Uhr das Duell.
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