Der DAX kämpft eine halbe Stunde vor Handelsschluss mit der Marke von 25 000 Punkten. Steigende Energiepreise und gleichzeitig weiter anziehende Anleiherenditen treiben die Anleger zunehmend aus dem Aktienmarkt.
Der DAX kämpft eine halbe Stunde vor Handelsschluss mit der Marke von 25 000 Punkten. Steigende Energiepreise und gleichzeitig weiter anziehende Anleiherenditen treiben die Anleger zunehmend aus dem Aktienmarkt.
Brent steigt wieder auf über 105 Dollar und damit kehrt das Inflationsgespenst zurück. Die hohen Ölpreise schüren die Sorge vor einem erneuten Preisschub und damit vor einer länger restriktiven Geldpolitik. Gleichzeitig fallen die Kurse vieler Staatsanleihen weiter und treiben deren Renditen nach oben. Hier kommt die hohe Staatsverschuldung vieler Länder ins Spiel.
Steigende Renditen verteuern die Refinanzierung und engen damit zunehmend die finanziellen Spielräume ein. Das eigentliche Problem ist dabei weniger, dass die aktuellen Renditen historisch außergewöhnlich hoch wären. Staaten, Unternehmen und Anleger haben sich vielmehr über viele Jahre an extrem niedrige Zinsen gewöhnt. Nicht die neue Zinsrealität ist ungewöhnlich, sondern die alte war es.
Genau dieser Gewöhnungseffekt wird nun zunehmend ausgepreist. Steigende Renditen wirken deshalb nicht mehr nur wie ein Deckel auf die Aktienmärkte, sondern beginnen aktiv, auf die Kurse zu drücken. Umso wichtiger wird die bevorstehende Berichtssaison für den weiteren Jahresverlauf. Aktienengagements bleiben in diesem Umfeld nur dann attraktiv, wenn die Gewinndynamik stimmt und die Unternehmen wieder stärker wachsen.
Je höher die Renditen am Anleihemarkt steigen, desto mehr müssen Aktien ihre Risikoprämie mit steigenden Gewinnen rechtfertigen. Sie wollen sofort benachrichtigt werden, wenn etwas an der Börse passiert? Eröffnen Sie ein Demo-Konto und aktivieren Sie die"push notifications"! CFDs und OTC Optionen sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit CFDs und OTC Optionen bei diesem Anbieter.
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Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse. Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt.
Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern. Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.
In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten. Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt! Hier klicken
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