De Zerbi unter Druck: Spurs in der Krise trotz Millionen-Investitionen

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De Zerbi unter Druck: Spurs in der Krise trotz Millionen-Investitionen
Tottenham Hotspur, Roberto De Zerbi, Premier League

Tottenham Hotspur steckt nach fünf Spieltagen in einer tiefen Krise mit nur zwei Punkten. Trotz hoher Investitionen und dem teuren Vertrag von Cheftrainer Roberto De Zerbi, der von Christophe Dugarry kritisiert wurde, fehlen die Erfolge. Richarlison ist ausgeschlossen und ein Trainerwechsel erscheint aufgrund der hohen Ablösesummen komplex.

Roberto De Zerbi erwischte einen Horror-Star mit den Spurs in die neue Saison Tottenham Hotspur wollte nach der Horror-Saison alles besser machen. Stattdessen steckt der Klub nach fünf Spieltagen schon wieder tief in der Krise, und ein Weltmeister sorgt für zusätzlichen Zündstoff.

Die Spurs haben erst zwei Punkte und zwei Tore auf dem Konto. Am Samstag vor der Länderspielpause setzte es gegen Aston Villa ein 2:3, die eigenen Fans schickten das Team mit Pfiffen in die Kabine. Es war die 50. Premier-League-Niederlage im neuen Stadion.

So viele hat auch Arsenal im Emirates kassiert, das 13 Jahre früher eröffnet wurde.

„Ohne Maske“: Dugarrys Abrechnung Frankreichs Ex-Nationalspieler Christophe Dugarry , Weltmeister von 1998, nahm sich den Italiener bei „RMC Sport“ vor: „Er hat für fünf Jahre unterschrieben! Was er da gemacht hat, ist ein Raubüberfall, ohne dass er dafür eine Maske tragen musste. Das ist absolut verrückt!

“ Gemeint ist der Kontrakt, den De Zerbi in London unterschrieben hat. Er läuft bis 2031, das geschätzte Jahresgehalt liegt bei 14 Millionen Euro. Damit gehört der frühere Coach von Olympique Marseille, Brighton und Sassuolo zu den bestbezahlten Trainern Englands. Der Haken für die Spurs: Ein vorzeitiger Rauswurf würde bei dieser Laufzeit richtig teuer.

Die Zwickmühle der Spurs Dabei sollte mit De Zerbi alles besser werden. Mehr als 360 Millionen Euro flossen im Sommer in den Kader, allein Sandro Tonali und Mateus Fernandes kosteten zusammen über 200 Millionen. Bislang erweisen sich die Neuen allerdings als teure Mitläufer. Dazu kommt der Fall Richarlison: Der Stürmer, der im Sommer unbedingt wegwollte, wurde nicht mal für die Premier League gemeldet.

„Richarlison wird nicht spielen, selbst wenn er fit ist. Nicht einmal im Carabao Cup“, stellte De Zerbi klar. Eine schnelle Trennung ist trotzdem unwahrscheinlich. Ein Rauswurf würde einen neuen Umbruch samt teurer Transfers bedeuten.

Transfer-Insider Fabrizio Romano sagte: „Mir wurde gesagt, dass Tottenham noch an den Trainer glaubt. Sie wissen, dass er Zeit benötigt.

“ Zeit, die die Spurs eigentlich nicht haben, denn nach der Länderspielpause geht es zu Manchester United.

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