Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um 'Star Wars' - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.
Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft. Mit Einnahmen von gerade einmal 2,5 Millionen Dollar am zurückliegenden Wochenende landete der neue Russell-Crowe-Horrorfilm „The Exorcism“ auf dem siebten Platz der US-Kinocharts.
Das klingt nach einem Mega-Flop, ist aber sogar eine Bestmarke.“, der bereits seit sechs Wochen in den Kinos läuft und in den USA sogar bereits gestreamt werden kann, spielte über 2,7 Millionen Dollar ein und landete in den Wochenend-Charts vor dem Horror-Neustart.als besessener Hollywood-Star ist nun noch um eine Volte reicher. Denn für den US-Verleih Vertical Entertainment könnte das ganz ein einträgliches Geschäft werden. Die vermeintliche Flop-Summe ist nämlich sogar das beste Startergebnis in der über zehnjährigen Geschichte des Unternehmens.Es ist sogar möglich, dass „The Exorcism“ der erfolgreichste Kinofilm in der Geschichte von Vertical wird und auch hier „Gotti“ mit 4,3 Millionen Dollar schlägt. Damit müsste „The Exorcism“ in der weiteren Laufzeit also nicht einmal mehr dieselbe Summe an den US-Kinokassen einspielen, die zum Start eingenommen wurde. Normalerweise dürfte das sogar schwierig werden, weil sich bereits herumgesprochen hat, was für ein Rohrkrepierer der Film ist. Doch genau das könnte dem Film helfen: Denn einige Kinofans könnten nun neugierig werden, weil hier nicht nur Superstar Russell Crowe mal wieder dem Affen mächtig Zucker gibt, sondern „The Exorcism“ mit einem CinemaScore von D daherkommt.Menschen, welche sich die Kino-Neustarts angeschaut haben, werden direkt, wenn sie aus dem Saal kommen, gebeten, eine Wertungskarte zu einem Film auszufüllen. Dabei müssen sie eine Einstufung vornehmen, die sich am amerikanischen Schulnotensystem von A bis F orientiert und ein paar Fragen beantworten. Meist ist dabei entstehende Note gut, nicht selten gibt es ein „B“ oder sogar ein „A“. Schließlich sind gerade zum Start eines Films sehr oft jene Personen im Kino, die dem Projekt schon im Vorfeld positiv gegenüber eingestellt werden.Und in einigen Kreisen macht das dann direkt die Runde und sorgt für eine besondere Neugierde: Diesen Film muss man einfach gesehen haben, um mitreden zu können, weil er so schlecht ist.Auch ohne diese zusätzliche Neugierde bläst man bei Vertical Entertainment vielleicht gar keine so große Trübsal wegen der „The Exorcism“-Einspielzahlen. Ein wenig traurig wird man schon sein, denn wir dürfen davon ausgehen, dass das Unternehmen gehofft hat, sich an Erfolg von „“ von 2023 zu hängen und mit einem weiteren Film mit Russell Crowe und Exorzismus ordentliche Zahlen zu schreiben., sodass die Einnahmen im Verhältnis zu den Ausgaben weiterhin ordentlich sind. Dass „The Excorcism“ trotz der katastrophalen Zahlen einen Startrekord für das Unternehmen aufgestellt hat, verrät uns ja schon viel. Vertical Entertainment ist bekannt dafür, Projekte, die niemand will, günstig aufzukaufen und dann herauszubringen.Bei „The Exorcism“ gibt es zwar nun ein 18-tägiges exklusives Kinofenster , aber mit Shudder hat man für danach einen Streamingpartner und sich so sicher auch die Kosten für den Rechteerwerb geteilt. Unbekannt ist, wie viel Geld Vertical überhaupt in die Hand nehmen musste, um „The Exorcism“ herauszubringen. Die eigentlichen Dreharbeiten für das Projekt fanden bereits 2019 statt. Das Budget ist unbekannt. Dann lag der Horrorfilm – auch wegen Corona – auf Eis. Erst 2023 waren noch mal Nachdrehs möglich, 2024 kam Vertical an Bord und konnte womöglich günstig zuschlagen, weil es keine anderen Interessenten gab.Zum Abschluss wollen wir euch natürlich noch verraten, worum es in dem Film mit Russell Crowes streng genommen erster Horror-Hauptrolle in seiner gesamten Karriere geht: „Der Gladiator“-Star spielt hier den Schauspieler Anthony Miller, der ein bewegtes Leben mit vielen Niederschlägen hinter sich hat. Doch er hat sich aufgerappelt und die Karriere kommt wieder in Gang. Gerade dreht er einen neuen Horrorfilm mit übernatürlichen Phänomenen im Mittelpunkt. Doch dabei beginnt er sich zu verändern, sich immer merkwürdiger zu verhalten. Seine besorgte Tochter Lee fürchtet zuerst, dass ihr Vater zurück in alte Suchtmuster verfallen ist – oder sind hier ganz andere Dämonen als Drogen am Werk? "Ich hatte das Gefühl, dass die Entscheidung nicht vom Regisseur getroffen wurde": Russell Crowe erklärt "Herr der Ringe"-Absagezu sehen. Der Australier ist vor allem durch „Avatar“ und „Avatar 2“ von James Cameron bekannt. In weiteren Rollen mischen“ erfand, die in Deutschland vor allem bei Netflix populär wurde. Ein prominenter Name ist noch hinter der Kamera zu finden, der keinesfalls unerwähnt bleiben darf: Denn „Scream“-Mastermind Wann „The Exorcism“ nach Deutschland kommt, ist noch unbekannt. Mit einem Kinostart hierzulande rechnen wir aber eher nicht. Einen Trailer gibt es hier: So habt ihr Hugh Grant noch nie gesehen: Der "Notting Hill"-Star als Psychopath im Trailer zum Horror-Thriller "Heretic" Die größte Horror-Serie unserer Zeit geht heute endlich auf Disney+ weiter – und ein Ende ist noch immer nicht in SichtTom Hanks auf einmal wieder 40 Jahre jünger: Erste Bilder zu seinem neuen Film "Here" zeigen eine ganz besondere "Forrest Gump"-ReunionGleich drei Filme in einem: Deutscher Trailer zu "Kinds Of Kindness" vom Dreamteam hinter dem Oscar-Hit "Poor Things"Sie war der Star von "Abyss", Marian in "Robin Hood" und die Schwester von Tony Montana: Was wurde aus Mary Elizabeth Mastrantonio?
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