Nach der Saison 2011 erklärte Troy Corser seinen Rücktritt von der Superbike-WM, doch noch immer ist der Australier der Fahrer mit den meisten Rennstarts. Heute wird der zweifache Weltmeister 50 Jahre alt.
Troy Corser kam als Champion der australischen und amerikanischen Superbike-Serien in die Superbike-WM. Seine erste volle Saison bestritt er 1995 und erreichte bereits im ersten Rennen die Pole-Position. Seine Stärke im Zeittraining bestätigte sich in den folgenden Jahren und brachte ihm den Spitznamen «Mr. Superpole» ein. Mit insgesamt 43 Pole Position ist Troy Corser mit weitem Abstand Rekordhalter in dieser Disziplin.
Im Jahr 2000 führte Corser Neueinsteiger Aprilia zu vier Laufsiegen und WM-Rang 3, eine Saison später reichte es nach einer verhaltenen zweiten Saisonhälfte noch zu Platz 4. Der Wechsel ins belgische Alstare Suzuki-Team brachte Corser 2005 wieder auf die Erfolgsspur. Mit acht Laufsiegen krönte sich der Australier erneut zum Weltmeister. Auch 2006 starte Corser mit Suzuki in die Saison. Gegen die erstarkte Konkurrenz kam Corser jedoch nur auf zwei Laufsiege und WM-Rang 4.
Corser hatte sich durch die Erfolge mit Aprilia den Ruf als guter Entwicklungsfahrer erarbeitet. BMW wollte sich bei seinem Einstieg in die Superbike-WM 2009 dieses Know-how zunutze machen und verpflichtete den Australier. Aber Corser hatte seinen Zenit bereits überschritten und beendete die Saison 2009 bis 2011 nie unter den Top-10. 2010 holte er für BMW aber das erste Podium in der Superbike-WM und holte auch in Monza einen dritten Rang.
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