Deutsche Politiker*innen begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, Kampfpanzer an die Ukraine zu liefern. Am Mittag spricht Scholz im Bundestag zum Thema.
Leoparden in den Kriegseinsatz? Deutsche Politiker*innen begrüßen die Lieferung überwiegen Foto: Michael Sohn/dpa
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, die Entscheidung für die Freigabe und Lieferung des Leopard 2 sei „zäh, aber unausweichlich“ gewesen. „Sie ist eine erlösende Nachricht für die geschundene und tapfere Ukraine.“ Eine wichtige Rolle dürften die Panzerlieferungen am Mittwoch auch im Bundestag spielen. Bundeskanzler Scholz wird sich um 13.00 Uhr den Fragen der Bundestagsmitglieder stellen. Er spricht zunächst zu einem selbst gewählten Thema und beantwortet anschließend Fragen. Der Tagesordnungspunkt ist auf insgesamt eine Stunde angesetzt.
Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr wird durch die erwartete Lieferung nach Ansicht des Vorsitzenden des Bundeswehrverbands, André Wüstner, weiter geschwächt. Die Lieferung sei „gut für die Ukraine einerseits, schlecht für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr andererseits“, sagte Wüstner am Mittwoch im ZDF-“Morgenmagazin“.
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