Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket bundesweit für Regional- und Nahverkehr. Ab Januar wird dafür ein höherer Beitrag fällig.
Rund 14,5 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket. Für einen Festbetrag können bundesweit Regional- und Nahverkehre unbegrenzt genutzt werden. Ab Januar wird dafür ein höherer Beitrag fällig.
Der Preis des Deutschlandtickets für das kommende Jahr steigt von monatlich 63 auf 66,80 Euro. Dies sei Ergebnis der neuen Kostenberechnung, teilte der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz der Länder, Bayerns Ressortchef Christian Bernreiter mit. Der Preisaufschlag beträgt damit gut sechs Prozent. Berechnet wurde der Preis erstmals anhand eines Kostenindex, der unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten berücksichtigt.
Das Jobticket, eine rabattierte Variante des Deutschlandtickets, kostet demnach künftig 63,46 Euro. Das Semesterticket steigt auf 40,08 Euro. Das für das Deutschland-Ticket gegründete Unternehmen D-Tix hat die Berechnungen vorgenommen. Abschließend darüber beraten hat dann noch der "Koordinierungsrat Deutschlandticket", zu dem Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsbranche gehören.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger sagte, trotz der Preiserhöhung sei das Deutschlandticket auch weiter ein sehr attraktives Angebot, das den Menschen in Deutschland hochwertige und klimafreundliche Mobilität im öffentlichen Personenverkehr ermögliche.
"Bund und Länder haben bereits gemeinsam die Finanzierung bis 2030 gesichert", betonte der CDU-Politiker. Es gelte nun, das große Potenzial des Tickets umzusetzen und den Menschen weiter ein attraktives und verlässliches Nahverkehrsangebot zu ermöglichen und den Nutzerkreis weiter auszubauen. Derzeit haben rund 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket, mit dem man den öffentlichen Regional- und Nahverkehr bundesweit nutzen kann. Das Ticket kostet seit Anfang dieses Jahres 63 Euro im Monat, nach zuvor 58 Euro.
Der Fahrschein war 2023 als 49-Euro-Ticket gestartet. Für die Verkehrsverbünde ist es ein dickes Verlustgeschäft. Deshalb finanzieren Bund und Länder das Ticket mit je 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
"Der heutige Beschluss des Koordinierungsrats schafft frühzeitig Klarheit", teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen mit. "Fahrgäste, Verkehrsunternehmen und Verbünde können sich ab sofort auf den neuen Preis von 66,80 Euro ab dem 1. Januar 2027 einstellen.
" Es sei verständlich, dass die Preiserhöhung in Zeiten steigender Verbraucherpreise für manche Fahrgäste schmerzhaft sei. "Zugleich treffen die allgemeinen Kostensteigerungen auch die Verkehrsunternehmen hart. "Quelle: ntv.de, jwu/rts/dpa
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Kostensteigerung Deutschlandticket Euro
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