Devisen: Eurokurs fällt weiter - Inflationssorgen wegen hoher Ölpreise

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag weiter gefallen und hat den tiefsten Stand seit über einem Jahr erreicht. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1283 US-Dollar gehandelt

FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag weiter gefallen und hat den tiefsten Stand seit über einem Jahr erreicht. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1283 US-Dollar gehandelt, nachdem der Kurs am Morgen noch deutlich über 1,13 Dollar gestanden hatte.

Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1298 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8851 Euro. Zeitweise rutschte der Euro bis auf 1,1266 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Erneut schürten steigende Ölpreise Inflationssorgen, was die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank Fed verstärkte.

Dies sorgte für Auftrieb beim Dollar, während der Euro im Gegenzug weiter unter Druck geriet. Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung allerdings durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im September hatte die Stimmung der Einkaufsmanager in den Industrieunternehmen den besten Wert seit über vier Jahren erreicht.

"In der gesamten Eurozone-Industrie hat sich das Wachstum erfreulicherweise weiter verbessert", kommentierte S&P-Chefvolkswirt Chris Williamson. Der Aufschwung habe sich ausgeweitet und mittlerweile alle Länder erfasst. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85373 britische Pfund, 178,49 japanische Yen und 0,9437 Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete 4.161 Dollar.

Das waren etwa 4 Dollar weniger als am Vortag. /jkr/jha/ © 2026 dpa-AFXKI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash! Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben.

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