Vor dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland bestätigt Bundestrainer Jürgen Klopp, dass Jonas Urbig im Tor steht und Aleksandar Pavlovic spielt. Das DFB-Team ist noch ungeschlagen.
Vor dem Nations-League-Spiel gegen Griechenland hat Bundestrainer Jürgen Klopp auf der DFB-Pressekonferenz am Freitag in München bekannt gegeben, dass Jonas Urbig im Tor beginnen wird und Aleksandar Pavlovic im Kader steht. Das DFB-Team ist nach dem 2:2 gegen die Niederlande und dem ersten Sieg gegen Serbien noch ungeschlagen. Die Griechen wollen nach ihrem 2:2 gegen die Niederlande auch gegen Deutschland punkten und ihre Tabellenführung ausbauen.
Klopp bestätigt Urbig und Pavlovic
Klopp erklärte, dass Urbig sein zweites Spiel in Folge bekommt, weil er in seinem Verein regelmäßig spielt. Der Bundestrainer betonte, dass dies nichts mit einem Nummer-eins-Status zu tun habe. Pavlovic wird ebenfalls spielen. Klopp sagte, dass die Mannschaft eine Chance haben soll zu gewinnen, und dass alle Spieler aufgrund der hohen Trainingsqualität ein Spiel verdient hätten.
Pavlovic äußerte sich zu seiner Rolle in der Nationalmannschaft: Er wolle seine Qualitäten dem Team geben, das ganze Spiel kontrollieren, defensiv voll pressen, in die Zweikämpfe gehen und dem Team offensiv wie defensiv helfen.
Klopp vergleicht Griechenland mit Europameister 2004
Auf die Frage, ob die heutige griechische Mannschaft mit dem Europameister-Kader von 2004 zu vergleichen sei, antwortete Klopp, dass Griechenland damals mit relativ wenig Ballbesitz gegen stärkere Mannschaften gewonnen habe und Charisteas das Tor gemacht habe. Heute würden alle Tore machen. Es sei eine Ansammlung von Top-Spielern, eine gute Mannschaft. Den großen Erfolg hätten sie mit Otto gehabt, der auch einen Anteil daran habe. Dann sang Klopp: Ohne Otto, wär' das nicht passiert.
Klopp wurde erneut gefragt, ob Urbig sich zur heimlichen Nummer 1 entwickle, weil er bereits sein zweites Spiel in Folge bekomme. Seine Antwort: Die anderen Jungs, die dabei waren, spielen regelmäßig. Bei Urbig sei das nicht so. Deswegen machen wir das jetzt so, dass er ein zweites Spiel bekommt. Aber es haben alle hervorragend gehalten im Training. Mit dem Nummer-eins-Status habe das nichts zu tun. Normalerweise bekommen die Spieler in ihren Vereinen Spielpraxis. Jetzt sei es umgekehrt. All inclusive.
Kimmich und Mittelfeldrotation im Fokus
Die Presse beschäftigte sich auch mit der Frage, warum Kapitän Joshua Kimmich nicht bei allen Spielen dabei war. Klopp betonte, dass man mehr gute Mittelfeldspieler brauche und er deshalb mehr testen wolle. Das habe nichts damit zu tun, dass er Kimmich nicht wertschätze. Keiner, der richtig kicken kann, müsse sich Sorgen machen, betonte Klopp. Auch Kimmich nicht. Aber es brauche eben auch gute Mittelfeldspieler neben ihm. Zu dem Thema geb ich auf, so Klopp entnervt. Er wisse, dass aus Kimmichs Abwesenheit in den Medien sowieso Geschichten erfunden werden. Deshalb betonte er noch einmal: Ich freue mich, dass Jo Kimmich deutscher Nationalspieler ist.
Klopp verriet zudem, dass Pavlovic dabei sein wird, Urbig im Tor. Ansonsten solle eine Mannschaft spielen, die eine Chance hat zu gewinnen. Wenn man ganz ehrlich ist, hätten es alle Spieler verdient. Wir hatten eine hohe Qualität im Training, so Klopp. Zur möglichen Aufstellung wollte er sich aber nicht weiter äußern.
Über die Griechen sagte Klopp: Wenn wir gut spielen, dann wird Griechenland uns im tiefen Block verteidigen müssen. Dass sie das gut machen, haben wir in Augsburg mitbekommen. Ein Spieler ist abgereist, weil er die Belastung im Serbien-Spiel gespürt hatte und jetzt lieber eine Regenerationspause einlegen soll.
Klopp sprach auch über seine Motivation: Ich habe nichts vermisst. Aber ich merke jetzt, dass ich diesen Job wirklich liebe. Es ist ein Segen mit solchen Spielern zusammenzuarbeiten. Die Gruppe, die wir haben, ist wirklich wunderbar. Wir haben erst begonnen, vier Spiele in zwei Wochen. Ich habe nichts vermisst, aber jetzt ich freue mich auf die Zukunft.
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