Städteranking: Die beste Stadt in Sachen Barrierefreiheit ist...
Wie so oft ganz vorn in vielen Dingen: Die bayrische Landeshauptstadt habe von den Befragten durchweg positive Noten erhalten.Kaum etwas. Wenn überhaupt werde der Verkehrsfluss, die zahlreichen Staus und die mäßige Anbindung an Autobahnen kritisiert.Die Münchener seien verglichen mit anderen Städten zufrieden mit ihrem öffentlichen Nahverkehr, seiner Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.
Die Zahl der Betroffenen ist signifikant. Gut neun Prozent der Bundesbürger haben einen anerkannten Behinderungsgrad von 50 Prozent und gelten damit als schwerbehindert. Was für Menschen ohne Behinderung nur ein Ärgernis darstellt, schränkt ihre Mobilität mitunter drastisch ein.
Barrierefreiheit betrifft jedoch keineswegs nur diese Gruppe. In einer Bevölkerung mit immer älter werdenden Menschen ist barrierefreie Mobilität ein breites gesellschaftliches Anliegen. Erst seit Anfang des Jahres verpflichtet das Personenbeförderungsgesetz bundesweit zur Barrierefreiheit im Öffentlichen Nahverkehr.
Passiert sei seither wenig, kritisiert die Aktion Mensch in einer vom Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführten Studie. Fast drei Viertel der auf dem Land lebenden Menschen mit Beeinträchtigung halten die Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel für zu niedrig, ein Viertel empfindet den Zeitaufwand selbst für kurze Wege als zu hoch, lediglich die Hälfte versteht Schilder und Durchsagen in Bus und Bahn.
Generell gilt: Je ländlicher eine Region und je kleiner die Stadt, desto schwieriger wird ein selbst bestimmter mobiler Alltag für Menschen mit Behinderung. Doch auch von Stadt zu Stadt gibt es erhebliche Unterschiede, fand die Studie heraus. Ein Ranking deutscher Städte aus der Sicht von Menschen mit Behinderung.
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