Zwei regierungskritische Künstler aus Kuba haben ihre Teilnahme an der documenta15 in Kassel abgesagt, weil sie nach eigenen Angaben Angst vor einer Zwangsausbürgerung haben.
Der Schauspieler Daniel Triana schrieb in sozialen Netzwerken, er habe anscheinend nur ein One-Way-Ticket, wenn er reisen möchte. Er favorisiere ein anderes politisches System für Kuba und diese Einstellung würde kriminalisiert. Triana schrieb, er wäre gerne mit dem"Persefone Teatro" nach Kassel gekommen, um dort das unabhängige kubanische Theater zu vertreten.
Ähnlich hatte sich der Schriftsteller und Dichter Amaury Pacheco geäußert. Auf Facebook schrieb er, die Wahrscheinlichkeit, dass man ihn nach einer Deutschland-Reise nicht zurück nach Kuba lasse, sei sehr groß. Er werde seine Kinder nicht alleine lassen. Pacheco war laut eigenen Angaben vom Hannah-Arendt-Institut zur documenta fifteen eingeladen worden.