Bundespräsident Steinmeier eröffnet am Vormittag in Kassel die Kunstausstellung documenta15 für das breite Publikum.
Bei der "documenta 15" sind laut Veranstalter rund 1.500 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt mit ihren Werken vertreten.
Steinmeier hatte im Vorfeld angekündigt, in seiner Ansprache die Grenzen der Kunst-Freiheit aufzeigen zu wollen. Kunst sei nicht streitfrei zu haben, dürfe und müsse anstößig sein, Impulse in die Gesellschaft geben, um Dialoge und Diskussionen auszulösen, betonte das Staatsoberhaupt. Anlass ist ein Streit um das aus Indonesien stammende Kunstkollektiv Ruangrupa, das die Austellung kuratiert.
Die bis zum 25. September geöffnete"documenta" gilt neben der Biennale in Venedig als weltweit bedeutsamste Ausstellung zeitgenössischer Kunst.Entdecken Sie den Deutschlandfunk