Donald Trump verkündet: Europa gibt „gewaltige Mengen“ an Dieselvorräten frei

Deutschland Nachrichten Nachrichten

Donald Trump verkündet: Europa gibt „gewaltige Mengen“ an Dieselvorräten frei
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen

US-Präsident Trump kündigt an, Europa werde große Mengen an Dieselreserven freigeben. Eine offizielle Bestätigung steht bislang jedoch aus.

Deutschland und die übrigen G7-Staaten dringen angesichts der steigenden Kraftstoffpreise auf eine Nutzung von Ölnotreserven. Ab sofort und über vier Monate sollten 100 Millionen Barrel Rohöl und Diesel der im März beschlossenen Freigabe unter Koordination der Internationalen Energieagentur tatsächlich freigegeben werden, hieß es in einem gemeinsamen Schreiben der Gruppe demokratischer Industrienationen.

Zuvor hatten sich die G7 in einer Videoschalte beraten, auch Bundeskanzler Friedrich Merz nahm teil. Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE ZentralredaktionWir haben Ihnen eine E-Mail geschickt Öffnen Sie nun Ihr E-Mail-Postfach - hier finden Sie eine E-Mail von uns. Bestätigen Sie Ihre Anmeldung zum Newsletter, indem Sie auf den Link in der E-Mail klicken. Mit dieser E-Mail-Adresse haben Sie den Newsletter „Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion“ bereits abonniert.

Eine Übersicht all unserer Newsletter finden Sie, Großbritannien, Italien, die USA, Japan und Kanada gehören, kündigten zudem an, in den kommenden Tagen im Rahmen der IEA die Möglichkeit zusätzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern. In der Stellungnahme schreiben sie von einer „beispiellosen Volatilität auf den Ölmärkten“. Die grundsätzliche Entscheidung über eine Freigabe von Reserven liegt bei der IEA mit ihren 32 Mitgliedsländern. IEA-Chef Fatih Birol unterstrich auf X die Bereitschaft der Organisation, zu unterstützen.

Die IEA hatte zuletzt im März als Reaktion auf den Iran-Krieg eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel Rohöl aus strategischen Ölreserven freigegeben. Wegen der weltweit steigenden Preise, vor allem für Diesel, kam die Frage erneut auf. US-Finanzminister Scott Bessent schrieb am Donnerstag auf der Plattform X, Europa solle „zusätzliche Liefermengen unverzüglich bereitstellen“.

Im Anschluss an die Videoschalte schrieb US-PräsidentAus deutschen Regierungskreisen hieß es, der G7-Beschluss mit der vorgesehenen Öl-Freigabe sei ein substanzieller Impuls, um die Versorgungslage und das Marktgeschehen zu stabilisieren. Der französische Präsident Emmanuel Macron, unter dessen Vorsitz die Videoschalte stattfand, sagte, er hoffe, dass die Maßnahmen zu einem Rückgang der Preise auf den Weltmärkten führen.

Außerdem wollten die G7-Länder sich dabei koordinieren, die Margen der Raffinerien und Transportkosten zu senken.

„Anschließend werden wir sehr darauf achten, dass sich dies so schnell wie möglich an der Tankstelle niederschlägt“, erklärte Frankreichs Staatschef. Er betonte zudem, dass die Preise auch aufgrund von Spekulationen gestiegen seien, insbesondere von Gerüchten über ein Exportverbot. In der Vorwoche hatte Trump angekündigt, einen Exportstopp für Diesel zu prüfen. Eine Unterbrechung der Ausfuhren könnte auch einen kleinen Effekt auf die Spritpreise in den USA haben, so Trump.

Die Folgen eines solchen Schritts könnten auch in Europa spürbar sein: Nach dem Nahen Osten waren die Vereinigten Staaten in den vergangenen Jahren Europas wichtigster Lieferant von Diesel. In der gemeinsamen Erklärung nach dem Gespräch unter den sieben Industrienationen hieß es nun: „Wir bekräftigen unsere Verpflichtung, auf Exportbeschränkungen für Energie und Energieprodukte zwischen den G7-Staaten zu verzichten.

“Um auf Krisen vorbereitet zu sein, müssen alle 32-IEA-Mitglieder von Österreich bis Südkorea Notreserven anlegen. Insgesamt verfügen sie über Reserven in Höhe von 1,2 Milliarden Barrel und 600 Millionen Barrel an Industrievorräten. Dass zu einer gemeinsamen Freigabe von Reserven gegriffen wird, ist selten. Von der kurzfristigen Aktivierung zusätzlicher Produktionskapazitäten hin zur Aussetzung von Qualitätsstandards listet die IEA etliche weitere Maßnahmen, um auf Engpässe zu reagieren.

Seit Gründung der IEA Mitte der 1970er Jahre als Reaktion auf die damalige Ölkrise wurden sechsmal in koordinierter Weise Reserven freigegeben. Anlass waren der Golfkrieg 1990/91, die von den Hurrikans „Katrina“ und „Rita“ 2005 angerichteten Schäden in den USA sowie der Ausfall libyscher Ölexporte im Jahr 2011. 2022 wurden wegen desAuch Deutschland hält strategische Ölreserven für mindestens 90 Tage, um Versorgungsstörungen auszugleichen. Mit diesen sogenannten strategischen Ölvorräten könnte laut Bundeswirtschaftsministerium für drei Monate ein vollständiger Ausfall aller Importe ausgeglichen werden.

Verantwortlich ist der Erdölbevorratungsverband , der Rohöl und Mineralölerzeugnisse lagert. Die Vorräte an Erdölerzeugnissen sind den Angaben zufolge über ganz Deutschland verteilt. Sie haben vermutlich einen Ad-Blocker aktiviert. Aus diesem Grund können die Funktionen des Podcast-Players eingeschränkt sein. Bitte deaktivieren Sie den Ad-Blocker, um den Podcast hören zu können.

Rubbel die nächste Story frei

0% freigerubbelt · 100 Pkt.
Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

morgenpost /  🏆 64. in DE

 

Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Donald Trump: Diese KI-Bosse waren ihm beim »Super Intelligence Luncheon« besonders nahDonald Trump: Diese KI-Bosse waren ihm beim »Super Intelligence Luncheon« besonders nahDas Ergebnis der jüngsten KI-Runde in Washington ist mau. Doch US-Präsident Trump setzt auf Symbolik und starke Bilder. Das Schaulaufen der Tech-Elite in der Grafikanalyse.
Weiterlesen »

USA: Donald Trump setzt bei Künstlicher Intelligenz auf Selbstregulierung der TechbrancheUSA: Donald Trump setzt bei Künstlicher Intelligenz auf Selbstregulierung der TechbrancheDie Warnungen vor KI werden immer lauter, doch US-Präsident Donald Trump will von gesetzlichen Einschränkungen weiterhin nichts wissen. Mit Vertretern aus der Branche unterschrieb er jetzt eine »moralisch bindende« Vereinbarung.
Weiterlesen »

Trump: Europa gibt große Mengen an Dieselvorräten freiTrump: Europa gibt große Mengen an Dieselvorräten freiWASHINGTON (dpa-AFX) - Europa hat sich nach den Worten von Präsident Donald Trump zu einer Freigabe von Dieselvorräten bereiterklärt. Das teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Eine Bestätigung
Weiterlesen »

Trump: Europa gibt große Mengen an Dieselvorräten frei data-manual=titleDie G-7-Staaten sollen sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt, um die angespannten Energiemärkte zu entlasten.data-manual=googleTeaserText
Weiterlesen »