Im Prozess um den Dreifachmord in Starnberg fordert die Staatsanwaltschaft eine lange Haftstrafe für die Angeklagten. Dieser hätten aus Habgier deinen jungen Mann und dessen Eltern mit einer Pistole getötet.
Nach den drei Morden in den frühen Morgenstunden des 11. Januar 2020 hatte Maximilian B. ein schockierendes Handy-Video von seinen Opfern gemacht. Mit den Aufnahmen, so Kreutzer, habe der 22-Jährige seine Opfer verhöhnt. Unter anderem sagt B. in dem Video beim Anblick der toten Eltern:"Dann laß' ich euch mal weiterschlafen", ehe er dann deren Haus verließ.
Nur einen Tag nach Auffindung der Leichen am 12. Januar 2020 war die Polizei von einem Familiendrama ausgegangen. Danach habe der Büchsenmacherlehrling zunächst seine Eltern und anschließend sich selbst erschossen. Knapp zwei Wochen später wurden jedoch Maximilian B. und sein Freund Samuel V. in Olching von der Polizei festgenommen. B. legte ein Geständnis ab.
Maximilian B. äußerte sich in dem Prozess, der Ende August 2021 begonnen hat, erst nach monatelangem Schweigen zu den Vorwürfen. In seiner von ihm verlesenen Erklärung behauptete er, er habe seinen Freund ermordet, weil dieser einen Amoklauf in den Pasing Arcaden verüben wollte. Da sein Freund"immer wieder" von diesem Amoklauf schwadroniert habe, habe er ihn ernst genommen. Der Mord an den Eltern des Büchsenmacherlehrlings sei nicht geplant gewesen.
Samuel V. hätte dem Vernehmen nach für seinen Tatbeitrag am Verkauf der Waffensammlung im Darknet beteiligt werden sollen. Laut B. s Erklärung erhofften sich er und Samuel V. 400 000 bis 600 000 Euro."Den Erlös wollten wir durch Aktien vermehren", so Maximilian B. bei seinem Geständnis.
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