Dresdner Cop-Drama: Schüsse auf Pädokriminellen bei Messerattacke

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Dresdner Cop-Drama: Schüsse auf Pädokriminellen bei Messerattacke
Pädokriminalität, Dienstwaffengebrauch, Messerangriff

Polizisten verhafteten in Prohlis einen vorbestraften Pädokriminellen, der ein Messer zog und die Beamten angriff. Ein Polizist schoss den 51-Jährigen nieder, dieser wurde schwer verletzt. Das Gericht prüft die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauchs.

Schüsse im Dresdner Plattenbauviertel Prohlis. Als Polizisten einen vorbestraften Pädokriminellen verhaften wollten, zückte der in seiner 2‑Raum-Wohnung ein Messer und attackierte die Beamten. Es ist Mittwoch, gegen 17 Uhr, als Polizisten an der Wohnungstür von Jens-Holger T. klingeln.

Nach BILD-Informationen haben sie einen Haftbefehl der StaatsanwaltschaftIm engen Flur der Wohnung kramte der Deutsche ein Messer hervor – erst soll er gedroht haben, sich selbst zu verletzen, anschließend habe er die Beamten angegriffen.

„Einmachte daraufhin von seiner Dienstwaffe Gebrauch und verletzte den 51-Jährigen“, so Polizeisprecher Marko Laske . Zwei Schüsse wurden abgegeben, der Mann getroffen und überwältigt. Ein Polizist schoss einen vorbestraften Pädokriminellen nieder, nachdem dieser bei einer erneuten Verhaftung mit einem Messer auf ihn losging Der schwer verletzte Angreifer wurde in ein Dresdner Krankenhaus eingeliefert. Polizeisprecher Laske: „Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

In diesem Zusammenhang wird auch die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauchs geprüft.

“ In der Nachbarschaft wird erzählt, dass der gelernte Schlosser zu sich nach Hause Jungen zum Computerspielen einlud. Nach BILD-Informationen soll er sich, so der Vorwurf, an diesen von Januar bis September 2026 vergangen haben. Seine Masche ist nicht neu. Bereits im Oktober 2007 war der Mann, der ursprünglich in Großröhrsdorf wohnte, zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden.

Er hatte hier fast ein Jahrzehnt Jungen unter dem Vorwand zu sich nach Hause gelockt, bei ihm Playstation spielen zu dürfen. Angeklagt waren 787 FälleDie Polizei hat die Wohnungstür des Pädokriminellen versiegeltDer damals 32-Jährige hatte die Taten teilweise gestanden und sich verpflichtet, Opfern zwischen 1000 und 3500 Euro zu zahlen. Ermittler aus Baden-Württemberg waren dem Pädokriminellen damals übers Internet auf die Schliche gekommen. Er hatte 40.000 Missbrauchs-Bilder auf seinem Rechner.

Staatsanwaltschaft die Prüfung von Sicherungsverwahrung. Doch nach BILD-Informationen wurde Jens-Holger T. 2017 aus der Haft entlassen, lebte und arbeitete zuletzt in Dresden. In einem neuen Prozess könnte es nun auf Sicherungsverwahrung hinauslaufen – das ahnte vermutlich auch der Angreifer. Griff er deshalb zum Messer?

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