Duft- und Aromahersteller: Dax-Konzern Symrise gibt Gewinnwarnung

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Der Duft- und Aromahersteller rechnet 2022 wegen der Wertberichtigung einer Beteiligung mit weniger Gewinn als angenommen. Doch der Konzern bleibt optimistisch.

Die Firma aus dem niedersächsischen Holzminden gilt als Wirtschaftswunder der 2010er-Jahre. Seit 2006 wächst der Umsatz im Schnitt jährlich um fast acht Prozent. Selbst während der Pandemie war der Konzern mit einer Marge von um die 20 Prozent hochprofitabel. Im Herbst 2021 stieg die Firma in den Leitindex Dax auf.

In der Vergangenheit hatte Symrise mit seinen Zukäufen oft mehr Erfolg. Die mit 1,3 Milliarden Euro wichtigste und gewagteste Übernahme war 2014 jene von Diana, einem führenden französischen Hersteller von Aromen vor allem für die Tiernahrungsindustrie. Trotz des Rückschlags will Symrise weiter an Swedencare festhalten, sagte ein Sprecher dem Handelsblatt. Das Aromageschäft mit Tiernahrung, in dem Symrise auch durch seine Zukäufe als führend gilt, sei margenstark und wachse jedes Jahr um zehn Prozent. Viele Kunden seien bereit, für ihre Verbeiner oftmals hohe Summen auszugeben. Davon profitiere auch Symrise.

Nicht ohne Grund baut Symrise die Produktion in diesem Bereich stark aus, neue Werke für Tierfutteraromen entstehen in Brasilien, Frankreich und den USA. 2025 will Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram in diesem Bereich 1,5 Milliarden Euro umsetzen, zuletzt waren es rund 600 Millionen. „Der Markt für Premiumprodukte für Heimtiere bietet großes Wachstumspotential“, so Bertram am Freitagabend.

Symrise bekräftigte am seine Langfristziele. Der Konzern will seinen Umsatz jährlich um fünf bis sieben Prozent steigern und damit stärker wachsen als der Markt. Zum Ablauf des Geschäftsjahres 2025 strebt Symrise eine Ebitda-Marge im Bereich von 20 bis 23 Prozent an.

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