Ein Jahr Ukraine-Krieg: SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter berichtet aus Bachmut

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Fast täglich fährt SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter in die Stadt Bachmut, die bald eingekesselt werden könnte. Dort trifft er auf Ukrainer, die sich weigern zu gehen – etwa den einzigen verbliebenen Feuerwehrmann.

Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde.Bachmut im Donbass. Das wohl am härtesten umkämpfte Gebiet im Osten der Ukraine – hier kämpfen die ukrainischen Truppen gegen Tausende Wagner-Söldner und russische Soldaten. Die russische Offensive nimmt stündlich an Härte zu.

Einige harren geradezu stoisch in Bachmut aus – wie dieser Feuerwehrmann, der dem SPIEGEL-Team erzählt, dass er in der Stadt bleibe, obwohl seine Kollegen bereits gegangen sind und den letzten Löschwagen mitgenommen haben. Diejenigen, die ihre Heimat nicht verlassen haben, kümmern sich um das Wenige, was bleibt.»Wir haben eine Woche lang die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des letzten und einzigen Bestattungsinstituts von Bachmut begleitet.

»Wir sind damals am 28. Februar in die Ukraine gekommen. Und es war ein verwirrtes Land. In Kiew herrschte Angst, kaum Autos waren auf der Straße, niemand wusste, ob die russischen Truppen nicht in kürzester Zeit die Hauptstadt umzingeln würden, ob sie weiter ins Land eindringen würden.«Christoph Reuter hat das Eindringen der russischen Truppen ins Land beobachtet und dokumentiert.

Wer den Angriff überlebt hat, ist traumatisiert. Auch für einen erfahrenen Reporter wird dieser Moment zum Anlass, das Erlebte ins Verhältnis zu setzen:»Ich habe in den letzten 30 Jahren auch über Kriege berichtet. Ich habe erlebt, wie es aussieht, wenn ein Al-Qaida-Selbstmordattentäter sich auf einer Straßenkreuzung im Irak sprengt. Ich habe 2014 gesehen, was eine Fassbombe der syrischen Luftwaffe anrichtet in einer Gruppe von Tagelöhnern in Aleppo.

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