Max Verstappen ist der letzte Formel-1-Sieger in Malaysia: Wie der Red-Bull-Pilot die Chancen in diesem Jahr sieht - und wie er sich auf das Hitzerennen vorbereitet hat
Max Verstappen ist der letzte Formel-1-Sieger in Malaysia: Wie der Red-Bull-Pilot die Chancen in diesem Jahr sieht - und wie er sich auf das Hitzerennen vorbereitet hatstand an nicht weniger als sechs der vergangenen acht Formel-1-Wochenenden auf dem Podium, doch eine Sache fehlt nach wie vor: der erste Sieg in dieser Saison.
"Es stimmt, dass wir jetzt recht viele Podestplätze einfahren, aber ich will gewinnen", macht der Red-Bull-Pilot deshalb unmissverständlich deutlich. , dass Verstappen und Red Bull eine komplette Saison ohne Rennsieg beenden. Ein solches Szenario drohte Verstappen bereits im Jahr 2017, doch dann kam Malaysia - und der Niederländer feierte den zweiten Sieg seiner Formel-1-Karriere..
"Um ehrlich zu sein: Ich bin heute Morgen ins Fahrerlager gelaufen und hatte keine Ahnung, wo ich hin muss", schmunzelt der viermalige Weltmeister am Donnerstag. "Es ist also wirklich verdammt lange her. Mir hat das Rennen hier immer Spaß gemacht, weil ich das Streckenlayout sehr mochte. Es war nicht ganz ohne, weil es immer einen hohen Reifenverschleiß gab und generell einfach sehr heiß war - körperlich also auf eine gewisse Art ziemlich unangenehm zu fahren.
"In diesem Jahr sind die Autos durch das Energiemanagement körperlich zwar etwas weniger fordernd, dennoch bringt das Rennen nahe Kuala Lumpur seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Der Grand Prix im nahegelegenen Singapur war schon immer extrem anspruchsvoll,Das wirft die Frage auf, ob die Fahrer für die Sepang-Rückkehr eine spezielle Vorbereitung absolviert haben. Verstappen wischt diese Frage in gewohnter Manier beiseite.
"Ich glaube, ich hatte vier oder fünf Monate sehr intensiver Vorbereitung", sagt er schmunzelnd. "Ja, eine tiefe mentale Vorbereitung darauf, dass mir alles scheißegal sein muss ...! ". "Es ist heiß, aber in Monaco ist es auch heiß und dort wird es ebenfalls sehr schwül.
Und wenn man es wirklich heiß haben will, geht man in die Sauna oder ins Dampfbad. Das mache ich manchmal.
" "Man muss sich einfach mit dem Unangenehmen anfreunden, aber das gilt für jeden", erinnert Verstappen daran, dass für alle Fahrer die gleichen Bedingungen gelten. "Es ist heiß, man schwitzt und braucht wahrscheinlich ein paar Unterhosen mehr! Aber man muss einfach mit dem Strom schwimmen.
") sorgt auch der raue Asphalt in Malaysia für zusätzliche Herausforderungen: Er führt nicht nur zu erheblichem Reifenverschleiß, sondern wirft auch Fragen beim Energiemanagement auf. Sowohl das Aufladen als auch die Leistungsabgabe hängen eng mit dem Gripniveau einer Strecke zusammen.
"Hier ist die Rauheit der Strecke sehr hoch, daher wird man wahrscheinlich ziemlich viel Reifenverschleiß sehen", meint der Niederländer. "Das hat auch großen Einfluss auf die Energieabgabe. Also ja, auch von unserer Seite gibt es mit diesen Autos noch ein paar Unbekannte. Wir müssen einfach abwarten und sehen, was passiert.
""Wenn man ein Upgrade bringt, sollte man normalerweise schneller werden. Und weil sie ohnehin schon die Pace haben, die sie zeigen, wird es wahrscheinlich sehr knifflig. Aber wir werden an jedem einzelnen Wochenende unser Bestes geben und sehen, wozu das dieses Wochenende führt.
", allerdings muss sich erst zeigen, ob die neuen Komponenten auch in Malaysia funktionieren. "Die Teile, die wir in Baku ans Auto gebracht haben, haben gut funktioniert", sagt Verstappen. "Aber wir wissen auch, dass Baku für uns schon immer eine ziemlich gute Strecke war. " "Sie ist mit den 90-Grad-Kurven recht speziell.
Man hat dort nicht wirklich viele schnelle Kurven, also müssen wir jetzt in den kommenden Rennen etwas abwarten, wie sich unser Auto schlagen wird.
" Abgesehen von einem möglichen Sieg ist das auch mit Blick auf die kommende Saison wichtig, wenn Red Bull wieder an der Spitze mitkämpfen möchte. Verstappen betont jedoch weiterhin, dass dafür noch größere Veränderungen nötig sind, die am diesjährigen Auto nicht mehr vorgenommen werden können.
"Für uns ist es wahrscheinlich ganz gut, all diese verschiedenen Streckentypen zu sehen. ""Für nächstes Jahr werden wir in den kommenden Rennen sicher viel darüber lernen, was wir brauchen und was wir mit dem Auto machen wollen", meint der viermalige Weltmeister. "Wir kämpfen ohnehin nicht um die Meisterschaft, für uns ist es also eine große Lernkurve. Aber klar, die letzten Wochenenden waren schon viel besser als der Saisonstart. "
Rubbel die nächste Story frei
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Max Verstappen: War Baku wirklich die beste Siegchance 2026?Max Verstappen sagt, das bevorstehende Mercedes-Upgrade werde Red Bull das Leben noch schwerer machen - Teamchef Laurent Mekies schöpft dagegen Hoffnung
Weiterlesen »
Formel-1-Experte: Franco Colapinto ist ein Typ wie Max VerstappenJuan Pablo Montoya hält die Kritik an Franco Colapinto für zu hart und erklärt, dass eben auch Fehler passieren können, wenn man in der Formel 1 ambitioniert sei
Weiterlesen »
Geburtstagskind Max Verstappen ist letzter Sepang-Sieger: «Ist sehr hart» - Formel 12017 gewann Max Verstappen (Red Bull Racing) in Sepang. Was der Niederländer über die Rückkehr auf den Kurs in Malaysia (für den Bahrain-GP) denkt und wie körperlich anstrengend die 2026er-Autos sind.
Weiterlesen »
Max Verstappen vor Bahrain-GP: Sein letztes Ziel 2026, Freude über Alonso - Formel 1Max Verstappen hat den Bahrain-GP zwei Mal gewonnen und den Malaysia-GP einmal. Ein Bahrain-GP in Malaysia hingegen, das ist neu. Wie der vierfache Formel-1-Champion die Lage einschätzt.
Weiterlesen »
