Eisschnellläuferin und Bobpilot: Pechstein und Friedrich tragen deutsche Fahne bei Olympia-Eröffnung
Astronaut Jing Haipeng beim Fackellauf Danach wurde die Fackel direkt von Athen nach Peking gebracht. Der traditionelle Fackellauf in Griechenland entfiel wegen der Pandemie. Der Fackellauf in China wurde verkürzt und stark eingeschränkt.
Die Olympischen Winterspiele in Peking beginnen am Freitag und dauern bis zum 20. Februar. Alle Teilnehmer - neben den fast 3000 Sportlerinnen und Sportlern auch zehntausende Angestellte, Freiwillige und Journalisten - dürfen sich ausschließlich in einer "Olympia-Blase" aufhalten, die von der Außenwelt abgeschirmt ist. Trotzdem wurden nach Angaben der Organisatoren innerhalb dieser "Blase" mittlerweile fast 250 Corona-Fälle festgestellt. Auf den Zuschauertribünen ist nur eine Auslastung von maximal 50 Prozent zugelassen, in die Stadien dürfen zudem nur ausgewählte Besucher. Aus dem Ausland dürfen gar keine Zuschauer anreisen.Das deutsche Olympia-Team in Peking hat seinen zweiten Corona-Fall. Eines der 85 Mitglieder der Mannschaft, die am Dienstag in China eingereist waren, sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Deutsche Olympische Sportbund mit. Ob es sich um einen Sportler oder einen Betreuer handelt, wollte der DOSB zunächst nicht mitteilen. Das betroffene Teammitglied sei symptomfrei und müsse in ein Quarantänehotel ziehen. Je nach Ergebnis des weiteren Tests werde "das weitere Prozedere festgelegt", hieß es. Bereits vor einigen Tagen war bei einem deutschen Betreuer in der Bergregion Zhangjiakou eine Corona-Infektion festgestellt worden.Das ARD-Olympia-Team muss bei seiner Berichterstattung von den Winterspielen in Peking auf Lea Wagner verzichten. Die 27 Jahre alte TV-Journalistin sei noch vor ihrer Abreise nach China positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilteWagner ist bereits das dritte Mitglied aus dem ARD-Reporterteam, das von Corona betroffen ist. Doping-Experte Hajo Seppelt ist zwar von seiner Infektion wieder genesen. Dennoch wird der Investigativjournalist vom kommenden Eröffnungswochenende an zunächst vom National Broadcast Center der ARD und des ZDF in Mainz aus arbeiten und sich um sportpolitische Themen und Hintergründe kümmern. Offen ist, ob Seppelt im Laufe der Spiele noch nach China reist.ARD-Reporter Claus Lufen befindet sich in Peking weiter im Quarantänehotel. Bei seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt am vergangenen Freitag war er positiv getestet worden und hatte bereits aus seiner Unterkunft berichtet. Er wird täglich PCR-getestet. Sollten zwei Tests innerhalb von 24 Stunden negativ ausfallen, kann er die Quarantäne verlassen und seine Arbeit aufnehmen. Die ARD hofft, dass dies noch vor der Eröffnungsfeier am kommenden Freitag geschieht.Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hat China den Bewegungsradius der Menschen in der Hauptstadt weiter eingeschränkt - trotz sinkender Fallzahlen.Ein Mann fährt in der Nähe des Athletendorfs für die Olympischen Winterspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking Fahrrad. Nach Angaben der Regierung soll damit das Virus-Risiko wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele gesenkt werden. Der Beijinger Bezirk Fengtai teilt mit, dass die Bewohner ihre nur aus wesentlichen Gründen verlassen dürfen. Weiter ist vorgesehen, dass sie sich täglich einem Corona-Test unterziehen.Die Minister der Bundesregierung wollen den Olympischen Winterspielen in Peking geschlossen fernbleiben. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht teilte auf Anfrage des Nachrichtenportals "