England demütigt Kroatien mit 7:0 in Rijeka

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England gewinnt 7:0 gegen Kroatien in Rijeka. Harry Kane trifft doppelt und Jude Bellingham glänzt mit drei Vorlagen. Kroatien erlebt höchste Niederlage.

England hat am Montag in Rijeka Kroatien mit 7:0 (4:0) besiegt. Die Elf von Trainer Thomas Tuchel dominierte von Beginn an und fügte dem WM-Dritten von 2022 die höchste Niederlage der kroatischen Verbandsgeschichte zu. Harry Kane erzielte zwei Tore, Jude Bellingham traf einmal und bereitete drei Treffer vor.

Kane und Bellingham glänzen

Bayern-Star Harry Kane war mit seinen Treffern in der 8. und 53. Minute der erste Engländer, der in drei verschiedenen Jahren mindestens zehn Tore für die Nationalmannschaft erzielte. Zudem lieferte er einen Assist.

Jude Bellingham traf in der 21. Minute und bereitete drei weitere Tore vor. Anthony Gordon (39.), Bukayo Saka (45./68.) und Morgan Rogers (87.) waren die weiteren Torschützen für den überlegenen WM-Dritten.

Kroatien chancenlos in Rijeka

Das Heimteam unter Trainer Slaven Bilic kam mit dem Tempo nie zurecht und leistete sich zahlreiche individuelle Fehler. Bereits zur Halbzeit war die Begegnung entschieden.

Für Bilic ist es nach dem 1:4 gegen Spanien am vergangenen Dienstag ein weiterer herber Rückschlag in seiner noch kurzen Amtszeit. Die kroatischen Medien reagierten hart: Die Tageszeitung Jutarnji List schrieb von einer unnatürlichen, inakzeptablen Katastrophe und verglich die Mannschaft mit San Marino.

UEFA-Regelung ermöglicht junge Fans

Ursprünglich hatte die UEFA aufgrund rassistischer Entgleisungen kroatischer Fans im vergangenen Jahr ein Geisterspiel angeordnet. Eine UEFA-Regelung erlaubt jedoch Kindern bis zu 14 Jahren kostenlosen Zutritt. So waren die Tribünen in Rijeka sehr gut besucht, vor allem von jungen Zuschauern.

England festigte mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe 3 hinter Weltmeister Spanien. 108 Tage nach dem 4:2-Sieg im direkten Duell bei der WM dominierte England die Kroaten nach Belieben.

Englands Schwäche bleibt bestehen

Trotz des klaren Erfolgs bleibt eine Schwäche Englands bestehen: Wie schon im WM-Halbfinale gegen Argentinien schaffte es das Team auch gegen Spanien nicht, einen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Trainer Thomas Tuchel grübelt weiterhin über die Lösung dieses Problems.

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