Er wusste davon: Erzbistum Köln: Das tat Woelki, als er vom Porno-Skandal erfuhr

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Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erstmals zum Porno-Skandal im Erzbistum Köln geäußert.

„Es hat mich enttäuscht, dass Mitarbeitende versucht haben, mit Hilfe von Geräten, die Ihnen unser Erzbistum für Ihren Dienst zur Verfügung gestellt hat, auf pornografische Seiten zuzugreifen – auch wenn die Firewalls gegriffen haben“, erklärte der Kardinal in Köln.

Zugleich mahnte er, dass jetzt „nicht alle unter Generalverdacht gestellt werden. Wir haben im kirchlichen Bereich eine große Zahl engagierter und zuverlässiger Mitarbeitender.“Allerdings, so stellte das Erzbistum in einer Stellungnahme klar, habe Kardinal Rainer Maria Woelki keinen Porno angeguckt. „Es haben uns mehrere Anfragen der Medien erreicht, ob der Kardinal ebenfalls zu den Nutzern der inkriminierten Seiten gehört“, teilte das Bistum mit.

Als er von den Vorwürfen erfahren habe, habe Woelki darum gebeten, sie umgehend zu prüfen und entsprechend der rechtlichen Regelungen zu verfahren.Pornografie ist weder nach staatlichem noch nach kirchlichem Recht strafbar, es sei denn, es handelt sich um kriminelle Inhalte . Jedoch ist der Zugriff auf Pornografie den Mitarbeitern des Erzbistums in ihrer Dienstvereinbarung verboten.

Zudem gilt Pornografie nach kirchlicher Ansicht als Sünde. Dieser Auffassung verlieh Woelki noch einmal Nachdruck. „Manch einem mag der Konsum von Pornografie als harmlos erscheinen. Ich aber stimme Papst Franziskus zu, der sie verurteilt und vor ihren Gefahren, insbesondere der Verletzung der menschlichen Würde warnt.“Die Zugriffsversuche auf Pornoseiten waren bei der Sicherheitsprüfung eines IT-Dienstleisters aufgefallen.

Später soll die Liste vernichtet worden sein – aus datenschutzrechtlichen Gründen, wie es heißt. Strafbare Handlungen seien nicht festgestellt worden. Als 2023 zwei Mitarbeitervertreter den Fall zur Anzeige brachten, verlangte die Polizei, die Liste zu erhalten. Das ist mittlerweile passiert, die Ermittlungen laufen.

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