Ermittler vermuten Amokfahrt – SEK-Einsatz in Wohnung des Fahrers

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Am Abend durchsuchte die Polizei mithilfe eines Sondereinsatzkommandos die Wohnung des Fahrers in Charlottenburg.

In Berlin ist am Mittwochvormittag unweit des Breitscheidplatzes ein 29-Jähriger mit seinem Auto in eine Menschengruppe gefahren und anschließend in das Schaufenster einer Parfümerie. Eine Frau starb, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, Sicherheitskreise gehen aktuell von einer Amokfahrt aus. Ein Terrorverdacht besteht demnach nicht.

Tagesspiegel-Reporter Julius Geiler schilderte am Mittag in diesem Video erste Eindrücke vom Ort des Geschehens. Er ist leicht untersetzt, trägt Glatze und einen blauen Trainingsanzug, das gelbe Polo-Shirt spannt über seinem Bauch. Bei der Festnahme wirkt der Mann verwirrt. Mit angelegten Handschellen, festgehalten von einem Polizisten, sagt er immer wieder zu den Passanten:"Bitte Hilfe, Bitte Hilfe".

Sicherheitskreise nehmen derzeit an, dass es sich um eine Amokfahrt gehandelt hat. Einen Terrorverdacht gebe es bislang nicht. Eine Polizeisprecherin bestätigte das nicht. Zugleich dementierte sie einen"Bild"-Bericht, wonach in dem Auto ein Bekennerschreiben gefunden worden sein soll. Dies sei nicht der Fall. Zum Motiv des Fahrers wollte sie sich nicht äußern.

Ein Zeuge berichtet in einem Twitter-VideoDer britisch-amerikanische Schauspieler John Barrowman wurde Zeuge des Geschehens. Er sei während des Vorfalls in einem Geschäft gewesen. „Es ist wirklich ziemlich schlimm“, berichtete er in einem Video, das er am Vormittag bei Twitter teilte. Eine Leiche liege auf der Straße, viele Leute seien verletzt, würden hinken.

Auch ein Sprecher von Bundesinnenministerin Nancy Faeser drückte den Betroffenen Mitgefühl aus. „Vor allen Dingen gilt unsere Hoffnung, dass die Schwerverletzten und Verletzten wieder genesen“, sagte er. Ermittlungen und Aufklärung liefen unter Hochdruck, es sei aber zu früh, über Hintergründe zu sprechen.

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