Hunderte Polizisten sind im Einsatz, um Straßenblockaden von Klimaaktivisten zu verhindern oder schnell zu beenden. Doch das gelingt nicht immer. Und zwischen Polizei und Justiz knirscht es erneut.
Eine mangelhafte Abstimmung zwischen Polizei und Justiz hat offensichtlich zu kaum spürbaren Konsequenzen für Klimaaktivisten nach Straßenblockaden in Berlin geführt. Nach Angaben von Gerichtssprecherin Lisa Jani wurde am Montag „nur in einem einzigen Fall ein Antrag auf Ingewahrsamnahme“ gestellt.
Die Sprecherin der Letzten Generation, Carla Hinrichs, meinte am Dienstag: „Die Kapazitäten von Polizei und Justiz kommen bereits jetzt an ihre Grenzen. Der friedliche Widerstand gegen den tödlichen Kurs unserer Regierung lässt sich nicht durch Polizei oder Justiz beenden.“ Die Berliner Polizei sei daran gescheitert, vorgesehene Ingewahrsamnahmen durchzuführen.
Von der Klimagruppe hieß es, die Blockaden beträfen den Verkehr stadtauswärts. Erneut beteiligten sich Hunderte Menschen an den Aktionen. Am Vormittag hatte die Gruppe für Unterstützer ein Training zu Blockaden angeboten.
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