Reisende brauchen morgen viel Geduld: Das Sicherheitspersonal am Flughafen München wird mehrere Stunden lang die Arbeit niederlegen. Wartezeiten verlängern sich, Abflüge werden verschoben. Warnstreiks Airport
Auch am morgigen Donnerstag stehen in Bayern mehrere Warnstreiks an. Am stärksten davon betroffen dürften Reisende in München sein, denn der Flughafen in der Landeshauptstadt wird erneut bestreikt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Sicherheitsgesellschaft München aufgerufen, sechs Stunden lang die Arbeit niederzulegen.
Im Verdi-Bezirk Rosenheim sind Mitarbeiter von Kitas, kulturellen Einrichtungen, Teilen der Stadtverwaltung und auch der Müllabfuhr zum Streik aufgerufen und in Würzburg wird das Müllheizkraftwerk bestreikt.Normalerweise gibt es für die Sicherheitskontrolle am Münchner Flughafen etwa 40 Kontrollstellen in den beiden Terminals. Besetzt sind alle mit Mitarbeitenden der Sicherheitsgesellschaft München, die im Auftrag der Regierung von Oberbayern tätig ist.
Nur 85 Starts und damit entsprechend wenige Passagiere waren es während des fünfstündigen Streiks vor zwei Wochen. Aber die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen waren auch damals deutlich spür- und sichtbar: Gerade einmal drei Kontrollstellen waren besetzt, weil nach Gewerkschaftsangaben rund 200 SGM-Mitarbeitende beim Streik mitgemacht haben.
Passagiere müssten sich den ganzen Tag auf längere Wartezeiten und Flugverschiebungen einstellen, sagt die Regierung von Oberbayern. Passagiere sollten sich auf jeden Fall vor der Fahrt zum Flughafen bei ihrer Airline erkundigen, ob der jeweilige Flug auch planmäßig stattfindet. Der eine oder andere Flug sei schon "nach hinten verlegt" worden, sagte ein Sprecher der Flughafen München GmbH. Annullierungen gebe es bisher nur vereinzelt.
Die Lufthansa, die zahlenmäßig die meisten Flüge am Flughafen München abwinkelt, informiert nach eigenen Angaben die vom Streik betroffenen Fluggäste. Man biete ihnen nach Möglichkeit alternative Verbindungen sowie Umbuchungen auf die Bahn an, sagte eine Sprecherin auf BR-Anfrage. Was den Freitag betrifft, so geht Lufthansa davon aus, dass der Flugbetrieb dann wieder "weitestgehend normal" sei.
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