Quai als Vorbereitung auf seine Rückkehr zur IDM Superbike bestritt Erwan Nigon das 24-Stunden-Rennen in Le Mans – und gewann den Langstreckenklassiker gemeinsam mit Jéremy Guarnoni und David Checa.
Vor sieben Jahren gewann Erwan Nigon im Team von Werner Daemen die IDM Superbike. Nach einem kurzen Abstecher bei HPC-Suzuki verlegte der Franzose seinen Lebensmittelpunkt nach Japan und bestritt im Land der aufgehenden Sonne die Superbike-Meisterschaft. Auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft waren seine Dienste gefragt.
Diese Saison ließ sich der 35-Jährige vom Team Kawasaki Weber Moto zu einem Comeback in der IDM Superbike überreden. «Konrad Stückle, der sich gemeinsam mit Francois Brucker bei uns um die Technik kümmert, hat Erwan wissen lassen, dass wir einen schnellen Fahrer suchen. Nach längeren Verhandlungen konnten wir uns einigen», erzählte Teamchef Erwin Weber.
Die 16 Läufe der IDM Superbike werden dieses Jahr aber nicht die einzige «Spielwiese» für Nigon bleiben. Gemeinsam mit seinem Landsmann Jéremy Guarnoni und dem Spanier David Checa soll er endlich für das französische Werksteam SRC Kawasaki France den langersehnten siebenten Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft holen.
Beim 24-Stunden-Rennen wurde die Kawasaki-Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn die Entscheidung denkbar knapp ausfiel. 20 Stunden lag man auch an der ersten Stelle, doch eine Stunde vor Rennende musste man die Führung an Honda Endurance abgeben. Erst acht Minuten vor Ablauf der Renndistanz konnte man wieder die Spitze erobern.
«Welch ein Finale! So spannend kann Endurance-Racing sein. Wir freuen uns riesig, dass wir am Ende doch noch gewinnen konnten. Wir waren während der meisten Zeit die tonangebende Mannschaft, unser Sieg geht deswegen auch in Ordnung», so Nigon, der nun Mitte Mai als Le-Mans-Sieger zum IDM-Auftakt zum Lausitzring kommen wird.
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