Esteban Ocon wird nach der Saison 2024 bei Haas aussteigen und bleibt trotz geringer Chancen optimistisch auf der Suche nach einem Sitz für 2025. Der Franzose schließt Gespräche mit Cadillac nicht aus und blickt zurück auf seine Zeit als Ersatzfahrer bei Mercedes.
Esteban Ocon wird Haas verlassen, träumt aber von einem Stammcockpit in der Saison 2027: Wie die Chancen stehen und was er"nicht noch einmal erleben" möchteund Haas am Ende des Jahres getrennte Wege gehen werden.
Damit ist der Franzose nach aktuellem Stand der einzige Formel-1-Pilot,Entsprechend gering sind auch Ocons Chancen, für die kommende Saison ein neues Cockpit zu finden. Doch der aktuelle Haas-Pilot bleibt zuversichtlich.
"In der Formel 1 ist alles möglich", sagt der 30-Jährige. "Und ich will nächstes Jahr unbedingt wieder in der Startaufstellung stehen. " "Mein Fokus liegt auf der Formel 1. Das ist klar, dort gehöre ich hin, dort will ich sein", betont Ocon,"Man weiß nie, was in der Formel 1 passieren kann.
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" Ob er aktuell Gespräche über einen Stammplatz im nächsten Jahr führt? "Kein Kommentar", sagt Ocon.bei Cadillac im Gespräch, pflegt allerdings auch gute Beziehungen zu Lawrence Stroll. Doch wie in dieser Woche ebenfalls bekannt gegeben wurde,Ob der aktuelle Haas-Pilot vielleicht trotzdem auf das Cockpit von Alonso schielt, der nicht mehr ewig weitermachen wird?
"Wir werden sehen", will sich Ocon aktuell nicht in die Karten schauen lassen. "Ich meine, zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nichts entschieden. Ich werde jetzt nicht sagen, wohin ich gehe.
" Nach aktuellem Stand bleibt aber wohl nur die Rolle als Test- und Ersatzfahrer. Eine Situation, die Ocon bereits kennt: Als ehemaliger Mercedes-Junior schielte der Franzose vor der Saison 2019 auf ein Cockpit bei den Silberpfeilen - als potenzieller Ersatz für Valtteri Bottas. Dazu kam es schlussendlich allerdings nicht. Auch die Cockpits bei McLaren und Renault gingen schließlich an Carlos Sainz beziehungsweise Daniel Ricciardo.
Für Ocon blieb deshalb nur die Rolle als Ersatzpilot bei Mercedes.
"Ich möchte das Gefühl von 2019 nicht noch einmal erleben", gibt der Haas-Pilot, Aber"wenn es sein muss, werde ich es tun", ergänzt Ocon, der seine negativen Erfahrungen aus der Saison 2019 letztlich immerhin noch verbessern konnte: Denn schon nach einem Jahr Pause schnappte sich der Franzose damals das Renault-Cockpit von"Ich musste in der Formel 1 immer hart kämpfen", blickt Ocon auf die vergangenen zehn Jahre zurück. "Alles, was ich erreicht habe, wurde mir nicht geschenkt.
Ich hatte immer wieder schwierige Momente. Leute haben mich runtergezogen, mir das Leben schwer gemacht.
" "Aber ich habe immer gezeigt, dass ich mit Widerstandsfähigkeit, harter Arbeit und Motivation diese Momente überwinden kann. Und genau das werde ich auch weiterhin tun. Es gibt noch Hoffnung. Und Hoffnung ist es, die mich motiviert, auf Kurs zu bleiben, was gut ist.
""Ja, es ist frustrierend, weil es eigentlich nicht so sein sollte", spielt der Haas-Pilot darauf an, dass ihm derzeit nicht das konkurrenzfähigste Material zur Verfügung steht. "Aber ich werde nicht auf die Vergangenheit eingehen. Ich schaue nach vorn, ich schaue in die Zukunft. Darauf kommt es an.
" "Aber ich verdiene es, hier zu sein. Ich habe hart dafür gearbeitet. Wir haben davon profitiert, all diese Probleme sehr früh zu erkennen, seit ich im Team bin, und das war für alle sehr gut. Also, natürlich denke ich nicht, dass ich das für die Zukunft verdiene.
" "Aber in der Formel 1 gibt es ständig neue Möglichkeiten", will Ocon seinen Traum von einem Stammcockpit im nächsten Jahr offenbar noch nicht aufgeben. "Und darauf konzentriere ich mich. Ich schaue in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit.
"Zu den Gründen für sein Haas-Aus will sich Ocon allerdings nicht äußern. "Ich habe dazu nichts weiter zu sagen", wird er deutlich. "Ich schaue nach vorn, nicht zurück. Ich werde die Gründe oder mögliche Ursachen nicht kommentieren.
Ich kenne die Gründe.
" "Ich werde sie nicht preisgeben. Aber die Gründe liegen nicht in der Leistung, das ist klar.
" Ocon startet seit der Saison 2025 für Haas:"Ich wurde geholt, um zu helfen, und ich denke, das habe ich getan. Deshalb werde ich das Projekt am Ende der Saison erhobenen Hauptes verlassen.
""Ich habe in vielerlei Hinsicht profitiert", meint der Franzose. "Ich habe geholfen, Probleme am Auto zu diagnostizieren und die Fahrzeuge viel schneller wieder auf die Strecke zu bringen, als es ohne meine Anwesenheit möglich gewesen wäre, da ich viele Dinge, die wir später in den Griff bekamen, als Erster erlebt habe. " "Ich war in all dem immer sehr direkt, und genau deshalb wurde ich auch in dieses Team geholt - um direkt und ohne Politik zu sein.
" Wenn etwas nicht funktioniert, stellt sich der Formel-1-Pilot immer selbst an erste Stelle. "Von da an geht es weiter", meint er. "Aber ich sitze hier nicht und denke: 'Ich bin der Beste der Welt, ich kann mich einfach zurücklehnen und nicht arbeiten. ' Ich arbeite hart", sagt Ocon.
"Ich arbeite mehr als jeder andere. Und das sage ich ganz offen. Im Simulator, mit dem Team, in den Ingenieursbesprechungen, in der Fabrik - all das mache ich schon immer.
" Aktuell fokussiert sich Ocon darauf, einen guten Eindruck zu hinterlassen - und sich vielleicht auch auf diese Weise noch einmal bei dem ein oder anderen Team ins Gespräch zu bringen. "In den letzten Rennen haben wir uns ganz gut geschlagen, und für mich ist das der beste Weg zu zeigen, dass ich immer noch in die Formel 1 gehöre", sagt er.
"Natürlich brauche ich das passende Auto, das wir über viele Rennen hinweg nicht hatten, auch letztes Jahr nicht", erinnert der aktuelle Haas-Pilot, aber"wenn wir das haben, sollte es funktionieren, wie in Baku und Madrid. Wir werden sehen. "Stellantis-Chef: Qualitätsprobleme werden"sehr, sehr, sehr schnell" behoben
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