EU-Bürgerbeauftragte: Nichts hören, nichts sagen

Deutschland Nachrichten Nachrichten

EU-Bürgerbeauftragte: Nichts hören, nichts sagen
Deutschland Neuesten Nachrichten,Deutschland Schlagzeilen
  • 📰 tazgezwitscher
  • ⏱ Reading Time:
  • 40 sec. here
  • 2 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 19%
  • Publisher: 67%

Von „Katargate“ bis zur SMS-Affäre von Ursula von der Leyen: Emily O’Reilly sieht Defizite bei Transparenz und Ethik in Brüssel.

BRÜSSEL taz | Ein Jahr vor der Europawahl ist es schlecht um Transparenz und Ethik in der EU bestellt. Zu diesem Urteil kommt die europäische Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly in ihrem neuen Tätigkeitsbericht, den sie am Dienstag in Brüssel vorgelegt hat. Das Europaparlament habe noch nicht alle Lehren aus dem Korruptionsskandal gezogen, so O’Reilly. Damit werde der Ruf der EU aufs Spiel gesetzt. Auch die EU-Kommission sei nicht transparent genug.

Besonders verärgert zeigt sich O’Reilly über den Umgang mit der sogenannten SMS-Affäre um Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Dabei geht es um einen milliardenschweren Impfstoff-Deal mit dem US-Pharmahersteller Pfizer, den von der Leyen im Frühjahr 2021 per Handy eingefädelt haben soll. Es sei „verwirrend“, dass sich die deutsche Politikerin immer noch weigere, auf Beschwerden und Klagen einzugehen, sagte die Bürgerbeauftragte.

„Ein Risiko für den gesamten Ruf der EU“ Von der Leyen sei eine Person des öffentlichen Lebens, so die Bürgerbeauftragte. Sie könne daher nicht so tun, als gehe sie der Fall nichts an. Die EU-Kommission glaube offenbar, dass die SMS-Affäre „wie von Geisterhand verschwinden“ werde.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

tazgezwitscher /  🏆 26. in DE

Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen

Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Quartalszahlen: Neugelder von 28 Milliarden Dollar – UBS profitiert von EinlagenfluchtQuartalszahlen: Neugelder von 28 Milliarden Dollar – UBS profitiert von EinlagenfluchtDer Gewinn halbiert sich dennoch. Die Schweizer Großbank enttäuscht damit die Erwartungen der Analysten. Grund dafür sind vor allem hohe Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten.
Weiterlesen »

Chebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von SPD-ParteispitzeChebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von SPD-ParteispitzeNach der sehr knappen Entscheidung der Berliner SPD für eine Koalition mit der CDU hat die frühere Staatssekretärin Sawsan Chebli die beiden Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh zum Rückzug vom Parteivorsitz aufgefordert.
Weiterlesen »

Chebli fordert Rückzug von Giffey von Berliner SPD-SpitzeChebli fordert Rückzug von Giffey von Berliner SPD-SpitzeDie Berliner SPD erleide kontinuierlich Stimmverluste, sagt die ehemalige Staatssekretärin - und fordert einen neuen Landesvorstand. Die Parteispitze lehnt ab.
Weiterlesen »

„Voll auf Regierungspolitik konzentrieren“: Chebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von Berliner SPD-Parteispitze„Voll auf Regierungspolitik konzentrieren“: Chebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von Berliner SPD-ParteispitzeDie frühere Staatssekretärin Sawsan Chebli fordert von RaedSalehBerlin und FranziskaGiffey , sich von der Parteispitze zurückzuziehen und sich auf den Neuaufbau der spdberlin zu konzentrieren. Das sei wegen der Stimmenverluste nötig.
Weiterlesen »

Chebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von ParteispitzeChebli fordert Rückzug von Giffey und Saleh von ParteispitzeNach der sehr knappen Entscheidung der Berliner SPD für eine Koalition mit der CDU hat die frühere Staatssekretärin Sawsan Chebli die beiden Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh zum Rückzug vom Parteivorsitz aufgefordert. „Wir regieren seit knapp zwölf Jahren, leider mit kontinuierlichen Stimmenverlusten. Das kann nicht länger folgenlos bleiben“, sagte Chebli dem Magazin „Spiegel“. „Ich hielte es für sinnvoll und angemessen, wenn sich die bisherigen Vorsitzenden nun voll auf Regierungspolitik konzentrieren würden. Der nötige Neuaufbau der SPD kann nicht im Nebenjob erledigt werden.“
Weiterlesen »



Render Time: 2025-02-27 12:13:15