EU fordert Länder auf, Energienachfrage zu drosseln, da Gaspreise im Winter unter Druck geraten können

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Die Gasspeicher der Europäischen Union sind nicht voll genug. Gleichzeitig steigt die Nachfrage. Wegen möglicher Engpässe ruft der EU-Energiekommissar zum Energiesparen auf.

Die Gasspeicher der Europäischen Union sind nicht voll genug. Gleichzeitig steigt die Nachfrage. Wegen möglicher Engpässe ruft der EU-Energiekommissar zum Energiesparen auf. Zwar droht der EU kein unmittelbarer Gasmangel, aber wegen der hohen Gaspreise könnte es kurz vor dem Winter zu Engpässen in der Gasversorgung kommen.

Darum hat der EU-Energiekommissar Dan Jørgensen die EU-Regierungen per Brief aufgefordert, die Energienachfrage zu drosseln. Angesichts „außergewöhnlich niedriger“ Speicherstände soll das den Gas- und Stromverbrauch senken. In Deutschland hat die Regierung dazu mehrere Hebel in der Hand. Einige EU-Staaten, darunter Deutschland, werden die Füllstandsziele voraussichtlich nicht erreichen.

“ vorliegt, schreibt Jørgensen: „Ich fordere Sie auf, Maßnahmen zu prüfen – oder bereits ergriffene Maßnahmen fortzuführen –, die eine kontinuierliche Einspeicherung ermöglichen oder den Gas- und Strombedarf so lange wie nötig senken. “ Der Energiekommissar merkt weiterhin an, dass sich die Lage seit einer bereits im März veröffentlichten Warnung „nicht verbessert“ habe. Anfang Oktober sind die Gasspeicher in der EU um die 70 Prozent gefüllt. Laut dem Branchenverband Gas Infrastructure Europe liegt dieser Wert zwölf Prozentpunkte unterhalb des Vorjahreszeitraums.

Dabei sind einige Länder deutlich besser vorbereitet als andere – Italien zum Beispiel hatte früh angefangen, Gas einzukaufen. Deutschlands Speicher sind dagegen deutlich leerer als in den Vorjahren. Senkung des Stromverbrauchs zu SpitzenzeitenZum jetzigen Zeitpunkt sieht der EU-Kommissar von solchen verbindlichen Maßnahmen ab.

„Freiwillige und gut geplante Maßnahmen zur Senkung der Nachfrage haben sich während der Energiekrise 2022 bewährt, und wir können in der aktuellen Situation auf die daraus gewonnenen Erkenntnisse zurückgreifen“, schreibt Jørgensen. Allerdings weist er die EU-Staaten auf ihre nationalen Notfallpläne hin. Diese enthalten jeweils Instrumente, die bei einer Verschlimmerung der Lage aktiviert werden können. Im Extremfall kann die Regierung das Gasnetz herunterfahren.

Die Lage ist derzeit wegen der noch immer anhaltenden Unruhen im Nahen Osten kritisch – diese hat unter anderem dazu geführt, dass Europa stärker mit Asien in Wettbewerb um Flüssigerdgas-Lieferungen getreten ist. Die Preise für Gas und Öl sind deutlich gestiegen. Der niederländische TTF-Preis, der als europäischer Referenzwert dient, stieg seit Februar um 40 Euro auf 72 Euro pro Megawattstunde.

Analysten warnten bereits vor Preisspitzen von über 100 Euro pro Megawattstunde, falls nicht wieder mehr Flüssigerdgas aus der Golfregion kommt oder falls unvorhergesehene Ereignisse zu Lieferengpässen führen. Anfang Oktober gingen vermehrt Berichte durch die internationalen Medien, dass die Golfstaaten ihre Ölexporte wieder auf das Vorkriegsniveau heben konnten. Laut den, sich im September auf durchschnittlich 16,5 Millionen Barrel pro Tag erholen.

Damit eine solche Erholung auch beim Gas eintritt, müsste Katar als wichtiger LNG-Lieferant wieder verstärkt LNG exportieren. Die Lage in Deutschland ist seit einiger Zeit angespannt. Zum 1. Oktober sind die Speicher nach Angaben der Bundesnetzagentur zu 57,9 Prozent gefüllt.

„Sie sind deutlich niedriger als in den Vergleichszeiträumen vergangener Jahre“, erklärt die Agentur, und sie nehme die Entwicklung „sehr ernst“. Allerdings sind die Einspeicherungen für die sichere Gasversorgung nicht maßgeblich.

„Es ist für die sichere Gasversorgung auch nicht zwingend, dass die Füllstandsziele zum November erreicht werden. “ – Bundesnetzagentur Entscheidend sei vielmehr ein Zusammenspiel von Pipeline-Importen, den Gasspeichern, LNG-Importen über die Terminals an Nord- und Ostsee, der Infrastruktur und der Nachfrage. Wenn ersichtlich wird, dass die Speicher nicht ausreichend voll werden, müssen die Speicherbetreiber Trading Hub Europe nicht genutzte Kapazitäten zur Verfügung stellen – über Sonderausschreibungen werden die befüllt. Die Regierung weist THE an, physisches Gas einzukaufen.

Das wäre ein erheblicher Eingriff in den Markt und mit deutlichen Preissteigerungen im Großhandel verbunden.. Aktuell befindet sich die Bundesrepublik noch auf Stufe 1, auch wenn die Regierung den Gaskonzern Sefe bereits angewiesen hat, Gas zu kaufen. Das treibt im Großhandel zwar die Preise nach oben, hat aber noch nichts mit einer gesetzlichen Eskalation zu tun. : Spezielle Absenkungszeiten zu programmieren, kann Heizkosten sparen.

Moderne Systeme können außerdem individuelle Einstellungen für Werktag und Wochenende haben. Gar nicht zu heizen, begünstigt Schimmelbildung. : Der Heizkörper wird nicht vollständig warm oder macht seltsame Geräusche? Das können Hinweise darauf sein, dass zu viel Luft darin zirkuliert.

In solchen Fällen muss die Heizungsanlage mehr Energie aufwenden, um einen Raum zu erwärmen. : Schimmel bei zu kalten Räumen, teure Energie bei zu warmen – jeder Raum sollte im besten Fall die optimale Temperatur haben. Das lässt sich mit einem Heizungsthermostaten einrichten. Die Verbraucherzentrale rät zu Stufe 3: Damit ist der Raum um die 20 Grad Celsius warm und damit auf der optimalen Temperatur.

: Wenn Heizkörper mit Decken oder Kissen behängt oder blockiert sind, können sie ihre volle Wärmeleistung nicht gleichmäßig in den Raum abgeben. : Undichte Türen und Fenster kosten Geld: Durch sie entweicht warme Luft, was direkt zu einem größeren Heizbedarf führt und damit zu mehr Energieverbrauch. : Das nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, kann aber Hunderte von Euro pro Jahr sparen.

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