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Eurovision Song Contest 2026: Welche Länder dürfen beim ESC mitmachen?

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Eurovision Song Contest 2026: Welche Länder dürfen beim ESC mitmachen?
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ESC 2026: Welche Länder dürfen generell beim Eurovision Song Contest mitmachen? Wie oft haben sie teilgenommen? Haben sie mal gewonnen oder waren Gastgeber?

19 Mal teilgenommen15 Mal teilgenommen 2017 schaffte Kristian Kostov in Kiew die bisher beste Platzierung des Landes - er wurde Vize-Sieger. Drei Siege feierten die Dänen bisher, zuletzt hat Emmelie de Forest 2013 den Titel in das Land geholt.1982 gab es zum ersten Mal den Sieg: Nicole schaffte es im englischen Harrogate mit "Ein bisschen Frieden".

Zum zweiten Mal gewann Deutschland 2010. Lena war mit ihren 19 Jahren das gelungen, was 28 Jahre lang nicht geklappt hatte: Sie ersang sich im Finale von Oslo mit "Satellite" den ersten Platz. Den größten Erfolg des baltischen Landes feierten Tanel Padar & Dave Benton 2001 in Kopenhagen. Mit "Everybody" landeten sie auf dem ersten Platz und holten so den Grand Prix für 2002 nach Tallinn.

Die Rocker von Lordi holten in ihren Horror-Kostümen mit "Hard Rock Hallelujah" den Pokal nach Haus. Zweimal in der Geschichte des ESC verzichtete Frankreich auf die Teilnahme. 1974, als Staatspräsident Georges Pompidou starb, und 1982 - „aus Desinteresse“.2009 sorgte der Beitrag von Stefane & 3G für einen Skandal, da ihr "We Don't Wanna Put In" auch als das politisches Statement interpretiert werden konnte.

Der Titel wurde disqualifiziert, Georgien verzichtete auf die Teilnahme mit einem anderen Song.2005 gewann Griechenland in Kiew erstmals den ESC - mit der aus Schweden stammenden Helena Paparizou und deren Song "My Number One".2023 richtete Großbritannien den ESC für die Ukraine aus, weil der Wettbewerb wegen des Krieges dort nicht ausgetragen werden konnte. In seiner ESC-Geschichte übernahm das Vereinigte Königreich damit bereits zum fünften Mal das Hosting für vorherige Gewinnerländer: 1960 in London anstelle der Niederlande, 1963 ebenfalls in London anstelle von Frankreich, 1972 in Edinburgh anstelle von Monaco und 1974 in Brighton anstelle von Luxemburg.

Allein Johnny Logan holte den Titel zweimal auf die grüne Insel. Im neuen Jahrtausend ging es dann aber ein wenig bergab: 2007 erlebten die Iren in Helsinki den vorläufigen Tiefpunkt ihrer ESC-Geschichte: Rote Laterne im Finale. Bis 1986 gab es für die Nordatlantik-Insel ein technisches Problem: keine Daten-Fernübertragung, keine ESC-Teilnahme. Aber dann!

In Bergen landete Icy allerdings mit "Gledibankinn" nur auf dem 16. und damit letzten Platz.1979 siegten Gali Atari und Milk & Honey mit "Hallelujah" in Jerusalem, 1998 landete Dana International mit "Diva" ganz oben auf dem Podest. Auch 1978 und 2018 gewannen die Israelis.

Italien gehört zu den Gründern des ESC, wollte aber ab 1998 nicht mehr mitspielen und gab der nationalen Alternative "San Remo" den Vorzug. 2010 meldete sich das Land zur Überraschung Aller für den ESC 2011 in Düsseldorf an und kehrte nach 13 Jahren wieder zurück. Italien gehört zu den "Big Five" und ist damit automatisch für das Finale gesetzt. Von 1961 bis 1992 war das ehemalige Jugoslawien Teil der Eurovisions-Gemeinde.

Den einzigen Sieg in dieser Zeit konnte die Band Riva einfahren - 1989 gewann sie in Lausanne mit "Rock Me". Im letzten Jahr seiner Teilnahme bestand Jugoslawien nur noch aus Serbien und Montenegro. Kroatien im ehemaligen Jugoslawien trat 1993 zum ersten Mal beim ESC als eigenständiges Land an. Doch bereits 1990 war es - damals noch als Teil Jugoslawiens - Gastgeber des Wettbewerbs, weil die Gruppe Riva mit "Rock Me" 1989 in Lausanne gewonnen hatte.

Das baltische Land debütierte 2000 in Stockholm mit der Gruppe Brainstorm und belegte auf Anhieb Platz 3. Zwei Jahre später holte Marie N mit "I Wanna" den Sieg für Lettland - und so den ESC 2003 nach Riga. Zum ersten Mal war Litauen 1994 beim ESC dabei, doch es gab nicht einen einzigen müden Punkt für Ovidijus Vyšniauskas und "Lopšine mylimai". Daraufhin zog sich das südlichste baltische Land für vier Jahre zurück. Luxemburg zählt zu den ESC-Gründern. Prominenteste ESC-Teilnehmerin aus unserem kleinen Nachbarland ist Vicky Leandros. Gleich zweimal vertrat sie das Land, 1972 konnte sie in Edinburgh mit "Après toi" den Sieg einfahren.

Die TV-Shows zum Vorentscheid erreichen regelmäßig Einschaltquoten von bis zu 90 Prozent. Einen Sieg hat das Land mit den wohl passioniertesten Fans bisher noch nicht erringen können. Marokko hat als bisher einziges afrikanisches Land am ESC teilgenommen. Samira trat 1980 in Den Haag mit "Bitakat hob" an und holte den 18.

Platz. Seither ist Marokko dem Wettbewerb ferngeblieben. Grund ist die Teilnahme Israels. Die Republik Moldau ist 2005 zum ersten Mal beim ESC angetreten.

Zdob și Zdub belegten beim Finale in Kiew mit "Boonika Bate Toba" auf Anhieb Platz 6. Mit Jacques Pills und "Mon ami Pierrot" landete das Fürstentum bei seinem ESC-Start auf dem elften und damit letzten Platz. Von 1971 bis 2003 machten die Monegassen dann eine lange ESC-Pause. 2006 schied Séverine Ferrer in Athen bereits im Halbfinale aus. Sie hatte allerdings bereits 1971 mit "Un banc, un arbre, une rue" die Siegtrophäe nach Haus geholt.

Montenegro ist seit 2007 Teilnehmer beim ESC. Im Finale stand das Land 2014 zum ersten Mal - mit Sergej Ćetković und "Moj svijet". Die Niederländerin Corry Brokken gehört zu den populärsten Mehrfachteilnehmern des ESC. Ab 1956 ging sie dreimal nacheinander ins Rennen.

Beim zweiten Anlauf 1957 holte sie den Sieg.1998 debütierte der Balkanstaat unter seinem damaligen Namen Mazedonien beim Grand Prix. Vlado Janevski erreichte aber mit "Ne zori, zoro" nur Platz 18. Mazedoniens Kandidatin Kaliopi bekam 2012 in Baku ihre Chance. Mit "Crno I Belo" belegte sie den 13.

Platz. Norwegen hat eine lange ESC-Tradition - seit 1960 nimmt das skandinavische Land regelmäßig am Wettbewerb teil. Alles in allem hat Norwegen dreimal den Titel geholt, zuletzt 2009 mit Alexander Rybak.1957 nahmen die Österreicher zum ersten Mal am Eurovision Song Contest teil. Bob Martin sang "Wohin, kleines Pony?

" und wurde seinerzeit Schlusslicht. Der Erfolg stellte sich erst 1964 ein, als Udo Jürgens für sein Land an den Start ging. Er belegte mit "Warum nur, warum?

" den sechsten Rang. In den beiden folgenden Jahren trat er ebenfalls für Österreich an. 1966 holte er mit "Merci Chérie" den Sieg. 2025 gewann JJ für Österreich mit „Wasted Love“.1994 gab Polen seinen Eurovision-Einstand und holte auf Anhieb mit Edyta Gorniaks "To nie ja" den zweiten Rang. Das war bisher das beste Resultat des Landes. Es dauerte von 1964 bis 2017, bis dem Land auf der iberischen Halbinsel endlich der erste Sieg gelang: Beim 62.

ESC in Kiew setzte sich Salvador Sobral mit der Jazz-Ballade "Amar pelos dois" gegen alle Widersacher durch. Für Rumänien kam 2005 der ESC-Erfolg: Luminita Anghel & Sistem holten mit "Let Me Try" Platz drei. 2016 wurde das Land vom Wettbewerb wegen der satten 14,5 Millionen Euro Schulden ausgeschlossen, die es seit 2007 bei der EBU angehäuft hat. Nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine hat die EBU Russland am 25. Februar 2022 vom ESC ausgeschlossen.

Der Zwergstaat an der Adriaküste war 2008 in Belgrad erstmals dabei. Danach folgten drei Jahre Abstinenz, aber seit der Rückkehr des großen Bruders Italien zum ESC 2011 beschloss auch San Marino, das Ganze noch mal zu überdenken. Seit Düsseldorf ist das kleine Land also wieder im Boot. Schon 1958 hat das skandinavische Land zum ersten Mal am ESC Eurovision Song Contest teilgenommen.

Damals belegte Alice Babs mit "Lilla stjärna" den vierten Platz. ABBA siegten 1974 in Brighton – "Waterloo" wurde der Grundstein ihrer Weltkarriere. 2023 siegte Loreen mit Tattoo“. Die ersten beiden Erfolge unserer Nachbarn liegen weit zurück in vergangenen Jahrtausend: Die allererste erste Grand-Prix-Siegerin kam aus der Schweiz - Lys Assia gewann 1956 in Lugano.

Der vorletzte Coup der Eidgenossen liegt ebenfalls schon einige Jahre zurück: 1988 siegte die Kanadierin Céline Dion mit "Ne Partez Pas Sans Moi" für die Schweiz. 2024 gewann Nemo mit „The Code“ und holte den ESC 2025 in die Schweiz. Als Teil des ehemaligen Jugoslawien war Serbien schon 1961 dabei - als unabhängiges Land erst seit 2007. Damals holte Marija Serifovic mit dem Song "Molitva" aus dem Stand den ersten Platz beim ESC.

Zeljko Joksimovic trat 2004 beim ESC-Debüt von Serbien & Montenegro an und holte auf Anhieb den zweiten Platz. Der Staatenbund löste sich 2006 auf, seitdem gehen Serbien und Montenegro mit eigenen Teilnehmern ins Rennen. Bestes Ergebnis war 1996 der 18. Platz mit Marcel Palonder und Kym Nas Mas". 1998 landete Katarína Hasprová mit "Modlitba" auf Platz 21.

Danach machte die Slowakei mit dem ESC erst mal Schluss. Zuletzt nahm das Land 2012 am ESC teil. Das nördlichste Land von Ex-Jugoslawien startete 1993 in den ESC. Die Bilanz ist nicht besonders prickelnd.

Oft flogen die Teilnehmer aus Slowenien schon in den Halbfinalen aus dem Rennen. Das Land ist seit 1961 beim ESC dabei. Der erste Sieg gelang Spanien 1968: Massiel siegte mit "La La La". 1999 kam Spanien in den damaligen Verbund der größten Geldgeberländer und ist seitdem automatisch für das Finale gesetzt. Heimatland von Karel Gott, Österreichs ESC-Vertreter von 1968 in London - das Tschechien-Debüt beim Wettbewerb war erst 2077 in Helsinki.

Von 2010 bis 2013 setzte Tschechien aus, kehrte aber 2014 zum ESC zurück. 2016 in Stockholm schafften die Tschechen das erste Mal den Sprung vom Halbfinale ins Finale. Debüt 1975, Sertab Ereners Sieg in Riga mit "Everyway That I Can" war 2003 bisher der Höhepunkt der türkischen ESC-Teilnahme. 2013 ist das Land aus dem Wettbewerb ausgestiegen. Die Ukraine ist seit 2003 beim ESC.

Der erste Sieg gelang dem Land 2004 - mit Ruslana Lyzhichkos "Wild Dances". 2016, beim ESC in Stockholm, gab es den zweiten Triumph: Jamala siegte mit "1944". Beim ESC 2022 machte die Band Kalush Orchestra in Turin das Triple voll und gewann mit "Stefania". Wegen des russischen Angriffskriegs konnte die Ukraine den ESC 2023 nicht ausrichten – Ersatz-Schauplatz war Liverpool.

Beim Debüt in Dublin belegte Friderikas "Kinek mondjam el vétkeimet" 1994 gleich Platz 4. 2010 konnte das Land aus Geldnot nicht teilnehmen, seit 2011 ist es aber wieder im Boot. Der Inselstaat im östlichen Mittelmeer konnte bisher noch nie gewinnen. Bestes Resultat war ein zweiter Platz - Eleni Foureira 2018 in Lissabon mit der Tanznummer "Fuego".

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