Wie soll man Kinder bekommen, während die Welt untergeht? Der Roman 'Eva' von Verena Keßler hinterfragt die Fortpflanzung in Zeiten des Klimawandels. Herrlich unkonstruktive Literatur, findet MarleneKnbloch SZPlus
Der Mensch, und daran muss man in diesen gesellschaftlich leicht aufgebrachten Zeiten vielleicht erinnern, ist widersprüchlich. Er schimpft auf den Kapitalismus und wettet mit ETF-Sparplänen auf dessen Wachstum. Er verflucht die Konzepte Fußball und Deutschland und freut sich über das Tor von Niclas Füllkrug.
Oder er ist von baldigen Kriegen um Wasser, Dürreperioden und Flüchtlingsströmen aus unbewohnbaren Regionen sowieso ganz allgemein davon überzeugt, dass die Welt vor die Hunde geht, und wirft dennoch in diesen Turbo-Sinkflug namens Zukunft das am heißesten Geliebte, Wertvollste, Kostbarste des eigenen Universums hinein - Kinder.
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