Rambos auf dem Rad, Zweirad-Rowdys oder Kampfradler – die Autofahrer in Hamburg haben viele Bezeichnungen für Radfahrer, die aus ihrer Sicht
notorische Verkehrssünder sind. Die Vorwürfe: Sie würden zu oft über rote Ampeln fahren oder Radwege ignorieren. In einem Streitgespräch stellten sich Mitglieder des Hamburger Fahrradclubs ADFC jetzt diesen Vorwürfen – mit teils irritierenden Äußerungen, zum Beispiel: „Wer in Hamburg Fahrrad fährt, muss Regeln brechen.“in dem das Streitgespräch der vier Mitglieder abgedruckt wurde.
Und Radwege? Die seien oftmals zu schmal, als dass sich Fahrradfahrer gegenseitig mit genügend Abstand überholen könnten. Ohnehin sei es der Autoverkehr, „der seit Jahrzehnten die Standards in Deutschland setzt“, erklärt Dirk Lau, viertes Mitglied in der Runde und gleichzeitig Pressesprecher des ADFC. „Für mich ist klar: Wer in Hamburg Rad fährt, muss Regeln brechen.
Von anderen Verbänden hagelt es für die Regelbruch-Aussage heftige Kritik. „Auch wenn die Infrastruktur mangelhaft ist, müssen Radfahrende lernen, dass sie auf dem Gehweg nichts zu suchen haben“, sagt Fuß e.V.-Vorsitzende Sonja Tesch. „Häufig ist es auch reine Bequemlichkeit, zum Beispiel bei Kopfsteinpflaster oder Abkürzungen. „Wir fordern immer wieder, dass das Gehwegfahren endlich geahndet werden muss.
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