Fernando Alonso spricht über die Erfolge seiner Konkurrenten Max Verstappen und Lewis Hamilton und betont: Beide Formel-1-Stars haben das Team, mit dem sie erfolgreich sind, nicht selbst aufgebaut.
Die Erfolgssträhne von Lewis Hamilton dauerte jahrelang an, erst 2021 wurde der siebenfache Weltmeister an der Spitze abgelöst. Neuer Dominator im Formel-1-Feld ist Max Verstappen. Der Red Bull Racing-Star entschied die WM 2021 und 2022 für sich und ist auch in diesem Jahr auf dem besten Weg, seinen Titel zum zweiten Mal zu verteidigen.
Gelingt ihm die Eroberung der dritten WM-Krone, überholt er damit Fernando Alonso, der die WM 2005 und 2006 für sich entschieden hat. Der Asturier hat die Hoffnung auf den dritten Titel noch nicht aufgegeben, er weiss aber auch, dass das Glück ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Und er betont, dass seine Gegner die Teams, mit denen sie Erfolge feiern, nicht selbst aufgebaut haben.
Im Gespräch mit «Marca» sagt Alonso: «Als Hamilton zu Mercedes ging, hat er nichts aufgebaut. Es war einfach eine umfangreiche Regeländerung und die Einführung des Hybrid-Antriebs, die das Kräfteverhältnis im Feld verändert und Mercedes an die Spitze gebracht hat.» «Bei Max habe ich das gleiche Gefühl, als er bei Toro Rosso war und später zu Red Bull Racing wechselte, gewann Hamilton immer noch alles. Red Bull Racing ist kein Siegerteam geworden, weil Max an Bord kam, es war nur eine weitere Regeländerung nach 2021, die dafür sorgt, dass er nun jeden Sieg einfährt», ist sich der 42-Jährige sicher.
Und Alonso stellt klar: «Ich verstehe nicht, wenn wir sagen, dass wir ein Team um uns aufbauen können. In diesem Sport geht es um technische Entscheidungen, Regelwerke oder die Inspiration der Konstrukteure, die vielmehr den Unterschied machen als unser Input oder unsere Fahrweise. Du musst als Fahrer einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, denn das Glück spielt beim Erfolg eine grosse Rolle.»02. Sergio Pérez , Red Bull Racing, +6,064 sec05.
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