FlixBus setzt acht Elektro-Reisebusse zwischen Wien und Bratislava ein

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FlixBus setzt acht Elektro-Reisebusse zwischen Wien und Bratislava ein
Elektrobusse, Flixbus, Wien

Ab dem 1. Oktober fährt FlixBus auf der rund 80 Kilometer langen Verbindung zwischen Wien und Bratislava täglich 66 Verbindungen mit acht batterieelektrischen Yutong T12E. Die Busse verfügen über 466-kWh-Batterien und eine Reichweite von etwa 500 Kilometern. Geladen werden sie in Wien und Bratislava, wo Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher eingesetzt werden. Gegenüber Dieselbussen sollen pro 100 Kilometer rund 66 Kilogramm CO₂ eingespart werden. Die Verbindung umfasst die Innenstädte und Flughäfen beider Hauptstädte und markiert den Einsatz der Fahrzeuge im regulären Linienbetrieb statt in einem Testprojekt.

FlixBus setzt ab dem 1. Oktober acht Elektro-Reisebusse im regulären Linienverkehr zwischen Wien und Bratislava ein. Auf der rund 80 Kilometer langen Verbindung sollen täglich 66 Fahrten angeboten werden.

Zum Einsatz kommen acht Batterie-elektrische Reisebusse vom Typ Yutong T12E. Der österreichische Flixbus-Partner Blaguss hat insgesamt zwölf Fahrzeuge dieses Typs beschafft, von denen acht auf der Strecke zwischen den beiden Hauptstädten eingesetzt werden. Die Busse verfügen über Batterien mit 466 kWh Kapazität. FlixBus nennt eine Reichweite von rund 500 Kilometern. Die vergleichsweise kurze Distanz zwischen Wien und Bratislava von etwa 80 Kilometern und das flache Streckenprofil eignen sich damit grundsätzlich für einen Batterie-elektrischen Betrieb.

Geladen werden die Fahrzeuge an Standorten in Wien und Bratislava. Dort kommen laut FlixBus Photovoltaikanlagen in Kombination mit Batteriespeichern zum Einsatz. Der Betreiber beziffert die CO₂-Einsparung gegenüber einem vergleichbaren Dieselbetrieb auf rund 66 Kilogramm pro 100 Kilometer. Die Linie verbindet nicht nur die Innenstädte von Wien und Bratislava, sondern auch die beiden Flughäfen.

Insgesamt sind täglich 66 Verbindungen vorgesehen. FlixBus hat Batterie-elektrische Reisebusse bereits in mehreren Märkten erprobt. So testete das Unternehmen 2024 unter anderem einen Yutong Gte14 zwischen, Deutschland und den USA. Die Verbindung Wien–Bratislava unterscheidet sich davon insofern, als die acht E-Reisebusse von Beginn an im regulären täglichen Linienbetrieb eingesetzt werden..

FlixBus verweist darauf, dass die Umsetzung vor allem durch die Kombination aus geeigneter Strecke, hoher Nachfrage und passender Ladeinfrastruktur möglich werde. Für den elektrischen Fernbusverkehr ist die Verbindung deshalb interessant, weil sie zeigt, dass Batterie-elektrische Reisebusse nicht nur in Testprojekten, sondern auch im dichten Linienbetrieb eingesetzt werden können. Entscheidend bleiben dabei vor allem Streckenlänge, Ladefenster und die Verfügbarkeit leistungsfähiger Infrastruktur an den Endpunkten.

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