Real Madrids Präsident Florentino Pérez bleibt bis 2030 im Amt. Der Bau-Milliardär setzte sich bei der Wahl gegen Enrique Riquelme durch.
Real Madrid s Präsident Florentino Pérez bleibt bis 2030 im Amt. Der Bau-Milliardär setzte sich bei der Wahl gegen Enrique Riquelme durch. Rund 65 Prozent der Stimmen gingen an Pérez, 35 Prozent an seinen Rivalen.
Pérez sagte nach seinem Triumph, dass er an allen Wahlurnen gewonnen habe, also in allen Altersgruppen. Er habe zudem das zweitbeste Ergebnis der Geschichte erzielt. Pérez geht damit in seine achte Amtszeit und bleibt bis 2030 Boss. Er sagte weiter zu den Journalisten, dass es ein sehr glücklicher Tag für ihn und für den Madridismo sei.
Sie werden alles geben, um die Champions League zum 16. Mal zu gewinnen. Der Weg zum Sieg war alles andere als glatt. Die Auszählung wurde massiv verzögert, nachdem Riquelme rund 1000 Briefwahlstimmen zugunsten von Pérez angefochten hatte, darunter etwa 400 Stimmen wegen einer formalen Unregelmäßigkeit, die als doppelter Stempel eingestuft wurde.
Das offizielle Ergebnis kam erst nach Mitternacht. Um überhaupt kandidieren zu dürfen, musste Riquelme eine Bürgschaft von rund 187 Millionen Euro hinterlegen, 15 Prozent des Gesamtbudgets des Klubs von knapp 1,2 Milliarden Euro. Eine astronomische Hürde, die trotzdem nicht abschreckte. Der Wahlkampf glich einem Seifenoper-Spektakel.
Riquelme hatte damit geworben, die Superstars Erling Haaland und Mittelfeldspieler Rodri nach Madrid zu lotsen - sehr zum Ärger von Man City, dem aktuellen Klub der beiden Spieler. Pérez hingegen versprach die Rückkehr von José Mourinho als Trainer.
Zudem kündigte er den größten Real-Transfer aller Zeiten für mindestens 150 Mio. Euro an. Namen nannte er nicht. Der englische Telegraph spekulierte, dass es sich um Bayerns Michael Olise handeln kann. Ein Transfer, den Pérez selbst zunächst öffentlich ausgeschlossen hatte
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