Eine der größten Geschichten vor Saisonbeginn waren die erhöhten G-Kräfte, denen die Fahrer in den neuen Formel 1-Autos ausgesetzt sind. Die haben mehr Abtrieb und Grip, wodurch die Fahrer mehr denn je belastet werden.
Zum Beispiel beim Auftaktrennen in Australien: Melbourne gehört normalerweise nicht zu den für die Fahrer physisch besonders anspruchsvollen Strecken im Rennkalender. In der schnellen Linkskurve 11 lagen die Spitzenwerte dennoch bei 5G - und damit 10% höher als 2016.
Die höchste längsläufige Beschleunigung in der Formel 1 ist die Verzögerung, die beim Bremsen am Ende einer langen Geraden entsteht. Beste Beispiele dafür sind die erste Kurve in Baku sowie Kurve 14 in Shanghai. Aber auch Monza, wenn die Fahrer aus Ascari herausbeschleunigen, durch die Parabolica fahren und dann entlang der berühmten Start-Ziel-Geraden rauschen, bevor sie vor der Rettifilo-Schikane in die Eisen steigen.
Seitliche Beschleunigungen wie diese drücken die Fahrer in die Seite ihrer Cockpits und belasten damit die Rippen und Oberschenkel, die auf die Sitzkante treffen. Sie benötigen auch eine starke Nackenmuskulatur, um die wiederholten Kräfte auszuhalten, die den Kopf in der Kurve nach außen drücken. Es ist eine harte Fahrt. Aber auch die neuen Autos müssen den erhöhten G-Kräften standhalten.
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