Ein Alonso kennt keine Gnade. F1
Dabei hatte der Altmeister ganz bewusst noch eine falsche Fährte gelegt mit Sätzen wie: „Ich bin glücklich, wo ich bin.“ Oder: „Meine Priorität ist Alpine.“ Man musste schon ganz genau hinhören, um andere Aussagen richtig zu interpretieren.
Das wohl plakativste Beispiel aus heutiger Sicht: „Wenn sich zwei Parteien auf etwas einigen wollen, dauert das zehn Minuten. Wenn zwei Parteien einander nicht einig sind, ist vielleicht eine der beiden Seiten nicht happy.“Fest steht, jetzt mehr als je zuvor: Der Spanier kennt keine Sentimentalitäten, er macht keine Gefangenen. Und: Alonso kennt sogar vor der Marke Renault keine Gnade. Obwohl er den Franzosen seine bisher einzigen beiden WM-Titel zu verdanken hat, 2005 und 2006.
Das offenbaren auch Aussagen von Teamchef Szafnauer, der den Spanier auf einem Boot vor den griechischen Inseln wähnte und Mark Webber in Australien. Allein: Der Australier wurde am vergangenen Wochenende noch in London bei der Formel E gesichtet und Alonso meldete sich mittlerweile via Instagram aus seiner Heimatstadt Oviedo - mit einem spitzbübischen Grinsen.
Bleibt die Frage, warum der Alonso-Clan Alpine eins auswischen wollte. Offenbar brachten das Angebot eines 1+1-Vertrages und ein geringeres Gehalt als Teamkollege Esteban Ocon das Fass zum Überlaufen. Solche Geringschätzung ist unter der Würde des Doppel-Champions.Dass auch Piastri McLaren-Mercedes dem in der WM vor den Briten liegenden Team aus Frankreich vorzieht, spricht Bände.
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