Wenige Tage nachdem Frank Zander zum zweiten Mal mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurde, zeigte er wieder sein großes Herz. Der Musiker besuchte in Berlin eine Weihnachtsfeier der Diakonie für Wohnungs- und Langzeitarbeitslose.
„Abgeben und Herz zeigen, das ist für mich das Wichtigste“, sagte Zander am Mittwoch bei der Feier der diakonischen Tagesstätte für Obdachlose auf dem Helmholtzplatz im Prenzlauer Berg: „Wir halten uns dadurch fit.“
Gemeinsam mit seinem Sohn Marcus verteilte er Weihnachtsmänner aus Schokolade. Sein knapp 30-jähriges Engagement begründetemit den Worten: „Weil wir uns dann gut fühlen.“ Die etwa 80 Teilnehmer an der Weihnachtsfeier empfingen den für sein soziales Engagement bekannten Sänger und Entertainer wie einen alten Bekannten.
Die Direktorin der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ursula Schoen, sagte, Zander rücke mit seinen Aktionen für Obdachlose ein gravierendes Problem in den Mittelpunkt. Mindestens 2000 Menschen seien in diesem Winter in Berlin ohne Obdach: „Die Wohnungslosenunterkünfte und Tagesstätten brauchen dringend eine Standardverbesserung, insbesondere für die notwendige Sozialarbeit“.
Die Finanzierung der Berliner Kältehilfeangebote reiche kaum aus für die Ausstattung und einen verlässlichen Betrieb. Für eine raschere Vermittlung weiterer Unterstützung müssten die Akteure des Hilfssystems besser aufeinander abgestimmt werden, sagte Schoen weiter. Dringend benötigt werde auch mehr bezahlbarer Wohnraum in
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