In der Frauen-Champions-League sorgte Schiedsrichterin Silvia Gasperotti für Aufregung, als sie ein spätes Tor von Real Madrid gegen Manchester City wegen eines Zusammenstoßes mit Beth Mead nicht anerkannte.
In der Frauen-Champions-League sorgte ausgerechnet die Unparteiische für den Aufreger des Abends. Im Spiel zwischen Real Madrid und Manchester City am zweiten Spieltag erzielte Silvia Cristóbal (18) in der 89. Minute das vermeintliche 2:1 für Real, doch der Treffer zählte nicht. Schiedsrichterin Silvia Gasperotti (33) stand City-Spielerin Beth Mead (31) im Weg, als diese versuchte, einen Abpraller abzufangen. Es kam zum Zusammenstoß, Gasperotti pfiff ab, noch bevor der Ball im Netz landete. Das Spiel endete 1:1, beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.
Die strittige Szene und ihre Folgen
Die entscheidende Szene ereignete sich in der 89. Minute: Real Madrids Silvia Cristóbal traf zum vermeintlichen 2:1, doch der Jubel blieb aus. Schiedsrichterin Silvia Gasperotti hatte bereits abgepfiffen, weil sie mit Beth Mead von Manchester City kollidiert war. Mead wollte einen Abpraller erreichen, konnte aber nicht mehr an der Unparteiischen vorbeikommen. Ob sie den Ball tatsächlich erreicht hätte, bleibt fraglich. Da der Pfiff vor dem Torschuss erfolgte, konnte der VAR die Situation nicht mehr überprüfen.
Reaktionen und Kritik nach dem Spiel
Real-Trainer Pau Quesada (33) reagierte wütend auf die Entscheidung. Laut Marca sagte er: Das habe ich in meinem ganzen verdammten Leben noch nicht gesehen. Das ist nicht die Champions League, das ist etwas ganz anderes! Er forderte, die Szene zu Ende zu spielen und anschließend vom VAR überprüfen zu lassen. Quesada kritisierte zudem die gesamte Leistung der Schiedsrichterin: Wir alle müssen professioneller werden, damit solche Vorfälle nicht mehr vorkommen! Er selbst sagte, er habe sich so in Rage geredet, dass ihm unklar sei, warum er nicht vom Platz geflogen ist. Manchester City gab keine öffentliche Stellungnahme zu der konkreten Szene ab. Trainer Andrée Jeglertz (54) äußerte sich im Anschluss vor allem zur angespannten Stimmung rund um die Partie.
Hintergrund und Tabellensituation
Gleich zwei deutsche Spielerinnen standen in der Startelf: Elisa Senß (28) kämpfte für Real Madrid, Carlotta Wamser (22) für Manchester City. Beide konnten die Partie nicht entscheiden. Am Ende blieb es beim 1:1, und beide Teams haben nach zwei Spieltagen zwei Punkte. Manchester City hatte zum Auftakt ein wildes 2:2 gegen Bayern München geliefert, Real Madrid war gegen PSG nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Die Frauen-Champions-League wird fortgesetzt, und die Diskussion um die Schiedsrichterleistung dürfte noch nachhallen.
Rubbel die nächste Story frei
Frauen-Champions-League Real Madrid Manchester City Silvia Gasperotti Pau Quesada Beth Mead VAR
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Champions League der Frauen: Benfica - FC Bayern live im TV, Stream & TickerDie Frauenmannschaft des FC Bayern will in der Champions League den ersten Sieg einfahren. Gespielt wird in einem Stadion, in dem die Männer einst einen großen Erfolg feierten.
Weiterlesen »
Europa Cup: Wolfsburg und Frankfurt im AchtelfinaleDie beiden Frauen-Bundesligisten bleiben nach ihrem Aus in der Champions League im internationalen Geschäft.
Weiterlesen »
Kurioser Elfmeter kostet Arsenal Frauen den Sieg in der Champions LeagueEin Handelfmeter gegen Arsenal Frauen in Paris, der durch ein Missverständnis auf dem Ball kurz nach einem Abstoß neu galt, kostete der Mannschaft den Gewinn.
Weiterlesen »
Prime Video pulverisiert mit erster von der AGF gemessener Champions-League-Partie die Streaming-KonkurrenzSeit Sommer lässt Amazons Streamingdienst Prime Video auch die Zugriffe auf seine Sport-Übertragungen von der AGF messen. Nun liegt die erste Zahl für die neue Champions-League-Saison vor: Borussia Dortmunds Sieg gegen Villarreal kam demnach auf 4,605 Millionen Views.
Weiterlesen »
