Der Präsident der Gesellschaft Deutscher Friedhofsgärtner erklärt, wie Friedhöfe ein lebensreicher Leben als spektakuläres Pflanzen, Gärten und als ein sehr wichtiger Standort für die Vielfalt an Pilzen genutzt werden können.
Für manche Menschen stellt ein Friedhof die letzte Ruhestätte ihrer Liebsten dar, für andere dient er als wertvollste zusammenhängende Grünfläche in unmittelbarer Nähe. Deutschlands führender Friedhof sgärtner hat nun überraschende Ratschläge zum Sammeln von Speisepilzen im Friedhof sfeld.
Friedhöfe als moderne Orte der Erholung
Im vergangenen Herbst waren rund 100 Pilzsammler auf einer Ruhestätte unterwegs, wodurch die Besucherzone zwischen den Gräbern geprägt wurde. Michael Ballenberger, 59, Präsident der Gesellschaft Deutscher Friedhofsgärtner, erklärte in einem Interview mit BILD, dass das alte Dogma über Friedhöfe eines "angegrauerten" Ortes weggezogen sei. Heute findet man dort Jogger, Kaffeekränzchen und Pilzsammler, die dort ihre Speisepilze ernten, insbesondere in Bereichen ohne belegte Gräber.
Im letzten Herbst verteilen sich viele Sammler über die mehr als sieben Hektar große Enklaven, auf denen 122 Arten von Pilzen gedeihen. Frank Schumann, Gärtnerei-Betreiber aus Wurzen, betonte, dass die Mischbepflanzung aus Laubbäumen und wenigen Nadelgehölzen einen optimalen Nährboden für Pilze darstellt. Auf dem 80 Hektar großen Friedhof in Frankfurt/Main, an dem Ballenberger arbeitet, gibt es sogar eine Grabstelle, die er liebevoll als "Grüne‑Soße" bezeichnet, weil der Verstorbene zu Lebzeiten gerne gebratenes Gemüse zu verzehren hatte.
Die dort wachsenden Kräuter eignen sich nun für die Zubereitung von Speisen, die einst als pietätlos abgetan wurden, sind jetzt Teil der Trauerbewältigung. Ballenberger betonte, dass die Freiheit, die eigene Trauer zu bewältigen, heute ein starkes Bedürfnis vieler Menschen widerspiegelt. Er warnte jedoch vor den zunehmend populären anonymen Rasengräbern, die sowohl ökologisch als auch emotional nachteilig sind. Im Gegensatz dazu lehnen die Gärtner ab, wenn die Namen der Verstorbenen auf den Plaketten verloren gehen.
Friedhöfe als natürliche und soziale Werte
Das längere Bewusstsein vom Friedhof als lebendiger, vielfältiger und umweltverträglicher Ort schlägt mit dem herkömmlichen Bild eines einzigen Grabfeldes mit Gräbern und haben Lebensraum für Tiere und Pflanzen Schaffung des Ortes. Die Vermittlung von Wissen über Pilze, die Erhaltung des Pflanzenschutzes und das richtige Welten, kommunizieren den Personen von allen Altersstufen, dass das Friedhofsfeld ein ein bedeutender natürlicher, kultureller und sozialer Wert ist, der heute weiter ausgebaut und sorgfältig geschützt wird.
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