Liveticker vom Spiel Frankreich gegen Italien vom 02.10.2026: heute live.
Olise bringt die Kugel von der linken Seite als Flanke in den Strafraum, doch die Hereingabe rutscht ihm ab und wird dadurch brandgefährlich. Der Ball segelt über Keeper hinweg und klatscht an den Querbalken.
Upamecano hatte im Zentrum bereits auf die Hereingabe gelauert, kommt aber nicht mehr an die Kugel. Die wohl berühmteste Partie zwischen Frankreich und Italien war das WM-Finale 2006 in Berlin, das die Squadra Azzurra im Elfmeterschießen für sich entschied. Eine der prägendsten Figuren dieses Abends ist heute wieder dabei – allerdings nicht auf dem Platz, sondern an der Seitenlinie. Zinédine Zidane stand damals nach seinem Kopfstoß gegen Marco Materazzi besonders im Mittelpunkt.
Heute erlebt er das Duell der beiden Nationen in einer völlig neuen Rolle. Frankreich hat in den vergangenen 23 Länderspielen in 22 Partien mindestens einmal getroffen. Die einzige Ausnahme bildet das WM-Halbfinale gegen Spanien in diesem Sommer, das die Équipe Tricolore ohne eigenen Treffer beendete. Italien findet nun besser in die Partie und kann sich erstmals längere Ballbesitzphasen erarbeiten.
Die Squadra Azzurra lässt den Ball ruhiger durch die eigenen Reihen laufen und wartet auf die passende Gelegenheit. Sobald sich diese bietet, geht es dann schnell nach vorne, sodass Frankreich zunehmend auch in der Defensive gefordert ist. Die französische Offensive zeigt sich dabei sehr variabel. Immer wieder lässt sich einer der Angreifer fallen, um sich den Ball aus dem Mittelfeld abzuholen und neue Anspielstationen zu schaffen.
Gleichzeitig ziehen die Franzosen das Spiel weit auseinander und nutzen die gesamte Breite des Platzes, wodurch die italienische Defensive ständig verschieben muss. Trotz der guten Chance für Italien bleibt das Bild auf dem Rasen unverändert. Frankreich hat weiterhin mehr Ballbesitz und versucht, die italienische Defensive auseinanderzuziehen. Die Squadra Azzurra steht allerdings kompakt und macht es den Franzosen bislang schwer, in gefährliche Räume zu kommen.
Und da muss Italien eigentlich in Führung gehen! Erstmals taucht die Squadra Azzurra gefährlich im französischen Strafraum auf. Esposito bringt den Ball von der rechten Grundlinie scharf an den zweiten Pfosten, wo Kean völlig frei steht. Aus rund vier Metern bekommt der Stürmer die Kugel jedoch nicht im Tor unter.
Olise steht heute besonders im Fokus – und das zeigt sich auch direkt auf dem Platz. Die Franzosen suchen den Bayern-Profi immer wieder und versuchen, ihn früh ins Spiel einzubinden. Nach dem Ausfall von Mbappé soll Olise in der Offensive mehr Verantwortung übernehmen. Italien versucht trotz des hohen französischen Pressings, sich spielerisch aus der eigenen Hälfte zu lösen und verzichtet weitgehend auf lange Bälle.
Das wird beinahe zum Verhängnis: Olise spritzt in einen zu kurzen Pass auf Calafiori, kommt allerdings ins Rutschen und kann den Ball nicht kontrollieren. Die Kugel trudelt schließlich ins Seitenaus. Frankreich kommt besser in die Partie und übernimmt direkt die Kontrolle. Die Équipe Tricolore hat mehr Ballbesitz und läuft Italien bereits weit in dessen Hälfte aggressiv an.
Die Squadra Azzurra kommt kaum dazu, ruhig aufzubauen und steht in den ersten Minuten ordentlich unter Druck. SpielbeginnItaliens Coach Roberto Mancini nimmt im Vergleich zum 4:1 gegen die Türkei zwei Änderungen vor. Calafiori ersetzt Ruggeri in der Defensive, während Kean im Angriff für Raspadori in die Startelf rückt. Ansonsten bleibt die siegreiche Elf unverändert.
Zidane nimmt im Vergleich zum 1:0-Sieg in Belgien gleich sechs Änderungen vor. In der Defensive rücken Upamecano und Truffert für Diouf und Lacroix in die Startelf. Im Mittelfeld ersetzt Rabiot den zuletzt von Beginn an aufgebotenen Camavinga. Auch offensiv gibt es Veränderungen: Olise und Dembélé beginnen, während Barcola, Lepaul und Akliouche zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Zudem rückt Cherki neu in die Startelf und soll für zusätzliche Kreativität im französischen Angriff sorgen. Für Italien steht heute ein richtungsweisendes Duell auf dem Programm. Nach der Niederlage gegen Belgien und dem anschließenden 4:1-Erfolg gegen die Türkei ist die Mannschaft noch auf der Suche nach Konstanz. Gegen Frankreich bekommt die Squadra Azzurra nun die Gelegenheit, zu zeigen, dass der deutliche Sieg zuletzt mehr war als nur eine kurze Reaktion auf den Fehlstart.
Einfach wird dies in Paris allerdings nicht, denn die Franzosen sind mit zwei Siegen gestartet und treten vor heimischem Publikum erstmals unter Zinédine Zidane an. Gerade deshalb dürfte Italien heute gefordert sein, von Beginn an dagegenzuhalten und die eigene Qualität auch gegen einen Topgegner auf den Platz zu bringen. Für Frankreich beginnt heute im Stade de France ein besonderes Kapitel: Zinédine Zidane bestreitet sein erstes Heimspiel als Nationaltrainer der Équipe Tricolore.
Ausgerechnet an dem Ort, an dem er selbst einige der größten Momente seiner Karriere erlebte, kehrt Zidane nun in neuer Rolle zurück. Der Start in seine Amtszeit verlief mit zwei 1:0-Siegen in der Türkei und gegen Belgien bislang erfolgreich, auch wenn die Franzosen dabei offensiv noch nicht durchgehend überzeugen konnten. Gegen Italien wartet nun allerdings ein Gegner, der deutlich mehr spielerische Qualität mitbringt und Frankreich vor die bislang anspruchsvollste Aufgabe unter Zidane stellt.
Vor heimischem Publikum kann der neue Coach heute also nicht nur seine makellose Bilanz ausbauen, sondern seiner Mannschaft auch erstmals vor den eigenen Fans seinen Fußball näherbringen. Herzlich willkommen zum Spiel in der UEFA Nations League zwischen Frankreich und Italien! Am 3. Spieltag empfangen die Franzosen die Italiener im Stade de France. Anpfiff der Partie ist um 20:45 Uhr.
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