Washington fordert von Taiwan mehr Aufrüstung. Doch Taiwans Parlament hat gerade ein Drittel des Verteidigungsbudgets gestrichen – und Trump lässt offen, ob er Waffen liefert.
in Taipeh, Raymond Greene, hat Taiwan zu verstärkten Rüstungsanstrengungen aufgerufen. Auf einem Forum sagte er am Samstag, die Inselrepublik müsse Lehren aus den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten ziehen, um das militärische Gleichgewicht mit „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Taiwan nicht nur mehr für seine eigene Verteidigung ausgibt, sondern auch intelligenter“, erklärte Greene.
Unbemannte Systeme seien der beste Weg, um sofortige Abschreckung zu erzielen. Drohnen veränderten den Charakter der Kriegsführung und böten Taiwan enorme Möglichkeiten. Die Regierung in Taipeh hat Drohnen und ähnliche Waffensysteme zur Priorität bei der Modernisierung ihrer Streitkräfte erklärt. Das von der Opposition dominierte Parlament hatte im vergangenen Monat jedoch ein Drittel der von Präsident Lai Ching-te geforderten zusätzlichen Verteidigungsausgaben in Höhe von 40 Milliarden Dollar gestrichen.
Die Regierung versucht nun, die gekürzten Mittel für im Inland hergestellte Systeme doch noch bewilligt zu bekommen. Nach einem Treffen mit Xi im vergangenen Monat hatte er erklärt, er prüfe noch, ob er ein Rüstungsgeschäft mit Taiwan im Wert von rund 14 Milliarden Dollar genehmigen werde. Greene betonte nun, die US-Politik gegenüber der Insel habe sich nicht geändert. Die USA seien gesetzlich verpflichtet, Taiwan die Mittel zur Selbstverteidigung zur Verfügung zu stellen.
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