Zehntausende protestieren in Georgien, weil die russlandnahe Regierung Beitrittsgespräche mit der EU beendet. Wer das nicht hinnehmen will, muss mit Tritten und Prügel rechnen.
Der Protest war schon abgeflaut, wie schwierig war es doch für Georgien s Opposition geworden, mehr als vier Wochen nach der Parlamentswahl immer wieder Menschen für Demonstrationen zu motivieren . Am Donnerstagabend fanden sie einen neuen Anlass. Da traf sich Ministerpräsident Irakli Kobachidse mit seinem Regierungsteam und der Fraktion der Regierungspartei Georgischer Traum.
Das georgische Innenministerium wiederum teilte mit, mehr als 40 Menschen seien wegen „Rowdytums“ festgenommen, 32 Polizisten in der Nacht verletzt worden. Ganz vorn bei den Demonstrationen am Donnerstagabend war auch die georgische Präsidentin Salome Surabischwili . Sie warf der Regierung einen „konstitutionellen Putsch“ vor. Georgien sei dabei, seine Unabhängigkeit an Russland zu verlieren.
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