Eine neue Studie zeigt, dass Corona nur kurz an traditionellen Geschlechterrollen rüttelte. Männer sind schnell wieder „in alte Muster verfallen“. Ein Text von fichtnersophie.
BERLIN taz | Obwohl zu Beginn der Pandemie mehr Männer ihren Job verloren haben und zu Hause geblieben sind, war die Pandemie für die Gleichstellung von Frauen und Männern kein Game Changer. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gleichstellungsreport des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung.
Der Pay Gap schrumpfe wegen der Einführung des Mindestlohns 2015. Weil deutlich mehr Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten, wirke sich der Mindestlohn vor allem positiv auf ihr Gehalt aus, so die Studie. Die Frauenquote für Aufsichtsräte wirkt Der Einkommensunterschied hänge auch damit zusammen, dass es immer noch „typisch männliche“ und „typisch weibliche“ Berufe gebe. Frauen arbeiten eher in der Pflege oder im Handel, Männer üben vermehrt handwerkliche oder technische Berufe aus, die besser bezahlt sind. Daher fordern die Autor:innen des Reports, Kindern und Jugendlichen geschlechteruntypischen Berufe vorzustellen.
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