Der Goldene Günter 2022 für die medialen Peinlichkeiten des Jahres ist da. Es geht um Führungsversagen, Scheitern, Pannen und Patzer. Und jetzt seid ihr dran: Stimmt ab, wer davon den Super-Günter verdient hat!
Zwanzig Tage lang haben wir die Bildschirmheldinnen und -helden des Jahres gekürt, doch bei einem DWDL-Jahresrückblick darf die Kritik nicht fehlen: Mit dem charmantesten Negativ-Preis der Branche ehrt die Redaktion des Medienmagazins DWDL.de bereits seit 2008 die Peinlichkeiten des vergangenen Medienjahres. Eine Auszeichnung, die Personen, Marken und Unternehmen gebührt, deren Leistungen in den vergangenen zwölf Monaten"ziemlich ui-jui-jui" waren.
Ihre Premiere bei “Verstehen Sie Spaß?” dürfte sich Barbara Schöneberger gewiss anders vorgestellt haben: Die neue Moderatorin des Show-Klassikers feierte im April mit einer Performance zur Musik von “This is the greatest Show” ihren Einstand, doch zu hören war sie nicht. Minutenlang blieb im Ersten während der Live-Übertragung aus Berlin der Ton weg.
Womöglich lag der Fehler in der Annahme, die gesamte Bandbreite, für die Bild steht, ins Fernsehen übertragen zu wollen. Kriegsberichterstattung, Sport, Ronzheimers “Handy-Alarm” und ein peinliches “VIP-Radar” lassen sich vielleicht gut auf einem News-Portal oder in der gedruckten Zeitung vereinen – für einen kleinen TV-Sender aber, der dem Publikum ein klares Versprechen geben muss, ist eine solche Bandbreite eher schädlich.
Denn Äußerungen von Mathias Döpfner sind in letzter Zeit sehr oft ironisch gemeint - zumindest Monate später, wenn sie öffentlich werden und eines der größten deutschen Medienhäuser in Verlegenheit bringen. Was 2021 begann, setzte sich in diesem Jahr fort mit einer eMail, in der Döpfner sich vor der letzten US-Wahl fragte, ob man dafür beten sollte, dass Donald Trump wiedergewählt wird.
„Ich glaube nicht, dass wir am Ende ein Produkt im Sinne von einer App haben werden. Ich glaube, das überfordert den Nutzer. Das ist dann die Super-App, die alles kann, aber niemand will.“ Sagt Bertelsmann-CEO, RTL Group-CEO und RTL Deutschland-Chef Thomas Rabe im November 2022. Eine App, die niemand will - dabei war „One App, All Media“ anderthalb Jahre lang das große, revolutionäre Ziel von RTL Deutschland.
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