Wegen Gewaltvorfällen steht Berlin immer wieder bundesweit im Fokus. Jetzt soll ein Sicherheitsgipfel endlich Lösungen bringen.
Über die Gefährlichkeit einer Stadt sagen die Zahlen wenig aus. Tatsächlich geht es meist nicht um, sondern um Diebstähle und Betrug. Als Hauptstadt mit vielen Touristen und durch seine Lage zieht Berlin viele Taschendiebe und organisierte Autodiebe aus Osteuropa an, wie die Polizei betont. Das treibt die Zahlen hoch.Ein Rettungseinsatz am S-Bahnhof Alexanderplatz.
. „Es ist kein Problem von Parks, es ist überall ein Problem: an jeder Haltestelle, an der ich aussteige, in jeder Straße, durch die ich laufe.“in der Öffentlichkeit. Von 2019 bis 2022 stiegen die Zahlen der weiblichen Opfer von Körperverletzungen, Drohungen, Sexualdelikten und Raubüberfällen nachts auf Straßen und in Parks von rund 3000 auf 4210. Am meisten passierte in den Kneipen-Bezirken Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg.
Nach den Silvesterkrawallen lud der Senat zu einem Jugendgipfel ein und versprach mehr Millionen für Sozialarbeit. Diesollen mit Ausweiskontrollen und Videokameras beruhigt werden, das Problem erledigte sich zunächst durch das schlechte Wetter. Der Drogenhandel im Görlitzer Park wird seit knapp 20 Jahren durch Polizeirazzien und Festnahmen, Appelle des von den Grünen regierten Bezirks, Parkmanager und Sozialarbeiter bekämpft und begleitet. Geändert hat sich wenig.
Nun fordern CDU und Polizei Eingangstore, um den Park nachts zu schließen. Der Drogenhandel dürfte sich dann komplett in die umliegendenverlagern. Zudem sind Teile der Mauer um den Park leicht zu überklettern. Was sich dann nachts drinnen abspielt, wäre von außen gar nicht mehr zu kontrollieren.
Deutschland Neuesten Nachrichten, Deutschland Schlagzeilen
Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Talfahrt - der Einzelhandel in Berlin steht vor dem RückzugOb am Kurfürstendamm oder in Nebenlagen der Berliner City West: Der Strukturwandel hinterlässt im Handel sichtbare Lücken. Die Multikrisen der vergangenen Jahre haben viele zum Aufgeben gezwungen. Läden stehen leer, Nachmieter machen sich rar. Von Johannes Frewel
Weiterlesen »