Hamburg baut 22 Check-in-Schalter zu Hybrid-Schaltern um. Airlines wählen zwischen Personal und Self-Bag-Drop. Dazu kommen Gate-Ansagen in sechs Sprachen.
erhöht die Zahl der Check-in-Schalter, die auch ohne Personal betrieben werden können. Von den 90 Schaltern werden 22 umgebaut, wie der Flughafen am Donnerstag mitteilte.
Die Airlines können dort künftig selbst entscheiden, ob sie für den Check-in Personal bereitstellen oder alles den Passagieren überlassen. Im herkömmlichen Modus übernehmen Beschäftigte der jeweiligen Fluggesellschaft Check-in und Gepäckannahme. Im Automatenbetrieb geben die Fluggäste ihre schon etikettierten Koffer eigenständig ab. Wer online eingecheckt und eine Bordkarte hat, sei damit nicht an die Öffnungszeiten der Airline-Schalter gebunden, teilte der Flughafen mit.
Derzeit nutzen zwölf Fluggesellschaften die automatische Gepäckaufgabe in Hamburg. In den kommenden Wochen kommen nach Angaben des Flughafens Turkish Airlines und Wizz Air hinzu. Am Flughafen stehen bereits 30 feste Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung – 20 in Terminal 1 und zehn in Terminal 2. Nun kommen im Terminal 1 insgesamt 14 Hybrid-Schalter hinzu, im Terminal 2 sind es acht Schalter.
Im Unterschied zu den festen Automaten können die Hybrid-Schalter je nach Bedarf in den einen oder anderen Modus wechseln. Zusätzliche Schalterflächen braucht der Flughafen dafür nach eigener Darstellung nicht. Für die neuen Hybrid-Schalter investiert die Flughafengesellschaft nach eigenen Angaben rund 1,7 Millionen Euro. Neben den Schaltern selbst muss teilweise.
Nach Angaben von Mirjam Fröhlich, Leiterin Terminal- und Gepäckmanagement, betrifft das unter anderem die Steuerung, zudem sind zusätzliche Lichtschranken nötig.
"Hinzu kommen systemische Umstellungen, damit die Schalter sicher und zuverlässig zwischen dem klassischen Check-in und der automatisierten Gepäckaufgabe wechseln können", sagte Fröhlich. Die bestehenden Self-Bag-Drop-Automaten werden nach Angaben des Flughafens bereits stark genutzt. So seien über sie 2025 rund 1,38 Millionen Koffer aufgegeben worden, das entspreche etwa jedem dritten Gepäckstück. In diesem Jahr rechne der Flughafen mit rund 1,5 Millionen Gepäckstücken.
In der morgendlichen Abflugspitze würden zeitweise bis zu 70 Prozent aller Gepäckstücke über die Automaten aufgegeben. Mitte Oktober entscheidet Portugal, ob die Lufthansa Group oder Air France-KLM als strategischer Partner bei Tap einsteigt. Beide Bieter bringen Argumente mit, aber auch Risiken, von denen eines die Wettbewerbsbehörden betreffen könnte, erläutert Johannes Reinmüller:Ihr Feedback liegt uns am Herzen. Schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie einen Fehler entdeckt haben oder geben Sie der Redaktion Hinweise, gerne auch anonym.
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